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Bad Düben So ist das Heide Spa in Bad Düben in diesem Sommer ausgelastet
Region Bad Düben So ist das Heide Spa in Bad Düben in diesem Sommer ausgelastet
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00:17 17.07.2018
Ole Hartjen, Chef der Kurbetriebsgesellschaft Dübener Heide. Quelle: Heide Spa
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Bad Düben

Das Freibad in Bad Düben ist zurzeit Großbaustelle – und das mitten in den Sommerferien und bei zuletzt höchst sommerlichen Temperaturen. Wie wirkt sich das auf den Badebetrieb im Heide Spa aus? Wir fragten nach bei Ole Hartjen (53), Chef der Kurbetriebsgesellschaft Dübener Heide.

Herr Hartjen, wie gut oder schlecht ist das Heide Spa in diesen Tagen besucht?

Wir haben einen regen Zulauf, der aber nicht zwingend zurückzuführen ist auf die Schließung des Freibades. Wir sind ein Erholungsbad, kein Freizeitbad und haben eine ganz eigene Gästeklientel durch die Tagesgäste einerseits und die Hotelgäste andererseits und bekanntlich eine Wassertemperatur von 32 Grad. Ich sage manchmal salopp: Das ist für ein jüngeres Publikum im Sommer nicht unbedingt sexy.

Können Sie Zahlen nennen?

Vom Jahr 2016 auf 2017 hatten wir eine Gesamtsteigerung von knapp 7000 Eintritten in Bad und Sauna. Das hatten wir so in den letzten Jahren nicht mehr gehabt. Und dieses Jahr liegen wir bis jetzt bei einem Plus von knapp 2000. Im Jahr haben wir rund 170 000 Besucher im Badebereich. Wir haben also einen deutlichen Zuwachs.

Wie erklären Sie sich das?

Unser Konzept scheint mehr und mehr Früchte zu tragen, zum Beispiel durch die Preisstruktur oder die Sommerspecials. Außerdem haben wir unseren Außenbereich attraktiver gestaltet, wir haben neue Liegen nachgekauft, weitere folgen noch, es gibt die kleine Strandfläche mit Palmen und wir mixen auch Cocktails an der Saunabar. Und wir haben einen Sommertarif für Bad und Sauna, das heißt, der Gast kann zum Drei- beziehungsweise Vier-Stundentarif solange bleiben, wie er möchte. Man kann hier also einen schönen Urlaubstag verbringen.

Die Urlaubszeit bedeutet in der Regel auch volle Hotelbetten. Wie sieht es damit aus?

Wir konnten das sogenannte Sommerloch schließen. Definitiv. In diesem Jahr ist vor allem der Fahrradurlaub sehr gefragt. Dazu haben wir ein spezielles Angebot. Fahrradfahren in Nordsachsen respektive in der Dübener Heide ist ein Thema. Wir haben unseren Bestand an Fahrrädern aufgestockt, ein Fahrradhaus gebaut und sehen nebst dem Verleih unserer Räder, dass auch ein Großteil der Gäste ihre eigenen mitbringt.

Woher kommen die Gäste und wie lange verweilen die im Schnitt?

Wir entwickeln uns gerade im Sommer mehr und mehr zu einem Ferienhotel, haben Aufenthalte von  einer Woche, zehn Tagen, sogar 14 Tagen. Das ist noch nicht die Masse, aber wir spüren, dass das mehr und mehr zunimmt. Das Einzugsgebiet ist größtenteils von Berlin bis Erfurt und von Magdeburg bis Dresden. Aber heute kommen auch 30 Prozent unserer Hotelgäste aus den alten Bundesländern.

Was steht in nächster Zeit an?

Wir sind jetzt schon in der Planung für den Herbst und Winter. Wir veranstalten wieder ein Oktoberfest. An beiden Weihnachtstagen geben wir im Saal wieder einen großen Brunch mit jeweils über 200 Gästen. Und für Silvester sind wir fast ausgebucht.

Von Nico Fliegner

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