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Geköpfte Katze am Straßenrand bei Bad Düben gefunden

Grausiger Fund Geköpfte Katze am Straßenrand bei Bad Düben gefunden

An der Straße zwischen Bad Düben und Laußig ist eine tote Katze mit abgetrenntem Kopf entdeckt worden. Tierfreunde in der Region sind entsetzt. Die Polizei geht allerdings nicht von Tierquälerei aus – die Katze war bereits tot, als der Kopf abgetrennt wurde.

Eine Spaziergängerin, die das Tier entdeckte, wandte sich an die Polizei.
 

Quelle: dpa

Bad Düben.  Tierfreunde sind entsetzt: An der Staatsstraße 11 bei Bad Düben ist eine tote Katze mit abgetrenntem Kopf entdeckt worden. Am Montagmittag hatte eine Spaziergängerin bei Pristäblich die Überreste des Tieres gefunden. Kopf und Körper der schwarzen Katze lagen wenige Meter getrennt voneinander nahe der von Laußig nach Bad Düben führenden Straße. Die Polizei hat den Fall mittlerweile bestätigt. Die Frau habe sich nach dem Fund auf dem Eilenburger Polizeirevier gemeldet.

Die grausame Tat ist auch für die Ermittler ein Novum. „Wir gehen inzwischen allerdings davon aus, dass das Tier bereits vor der Tat tot war“, sagte Alexander Bertram von der Polizeidirektion Leipzig. Umstände, wie die bereits zuvor eingesetzte Leichenstarre und fehlende Blutspuren deuteten darauf hin, dass die Katze erst nach ihrem Ableben geköpft wurde. Dieser Ermittlungsstand hat zur Folge, dass derzeit nicht von Tierquälerei ausgegangen wird. „Makaber ist das Ganze aber schon“, sagte der Sprecher.

Wer macht so was, wer ist zu einer solch kaltblütigen Aktion fähig? Darüber rätselt auch der Eilenburger Tierarzt Falko Pötzsch, der den Kadaver der Katze untersucht hat. Es deute alles darauf hin, dass der Kopf tatsächlich erst nach dem Tod des Tieres abgetrennt wurde. Allerdings wundert sich der Veterinär über den glatten und präzisen Schnitt: So etwas könne kein medizinischer Laie. In seiner über 20-jährigen Tätigkeit als Veterinär habe er solch einen Fall noch nicht erlebt.

Eilenburgs Tierschützer sind empört über diese Abscheulichkeit. „Weitere Fälle aus unserer Region sind uns aber derzeit nicht bekannt“, so Gerhard Wolf. Auch die Polizei geht bisher von einem Einzelfall aus. In den sozialen Netzwerken kochte das Thema hoch. „Solche Quälerei macht nur ein gestörter Typ“ hieß es in einem Facebook-Eintrag. Oder: „Harte Strafe und nix anderes.“

Hinweise an Polizei Eilenburg: 03423/6640

Von Kathrin Kabelitz , Olaf Majer

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