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Bad Düben Gemeinschaftsgarten in Bad Düben wird weitergeführt
Region Bad Düben Gemeinschaftsgarten in Bad Düben wird weitergeführt
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11:45 11.02.2019
Blick auf den Gemeinschaftsgarten am Wasserturm in Bad Düben (Archivbild). Quelle: Nico Fliegner
Bad Düben

Es wurden Beete angelegt, Gewächshäuser gebaut, die Ernte eingefahren – und das über zwei Jahre lang im Gemeinschaftsgarten am Wasserturm in Bad Düben. Denn so lange lief das Förderprogramm des Bundes. Weitergehen soll es jetzt auch ohne Bundesförderung, sagt der Berliner Wissenschaftler Torsten Reinsch, der das Projekt vor Ort mit vielen Einheimischen und Flüchtlingen umsetzte.

Garten unterm Dach der neuen Ortsgruppe

Das trifft auch auf den zweiten Gemeinschaftsgarten im Naturpark Dübener Heide zu, der sich in Gniest bei Kemberg befindet. Das haben die Teilnehmer auf der Abschlussveranstaltung des Projektes „Urban Gardening geht aufs Land“ im Naturparkhaus in Bad Düben bekräftigt. Demnach soll der Gemeinschaftsgarten in Bad Düben von der neu gegründeten Ortsgruppe unter dem Dach des Vereins Dübener Heide bewirtschaftet werden, der in der Kolonie Gniest von Projektteilnehmern.

Gemeinsames Gärtnern auf dem Land

Zwei Jahre lang wurde praktisch und theoretisch geprüft, ob die Idee „Urban Gardening geht aufs Land“ auch etwas für ländliche Gefilde ist. Torsten Reinsch und Elisabeth Meyer-Renschhausen sowie mehrere Praktikerinnen aus der Dübener Heide machten es möglich. Am Ende der zweijährigen Projektlaufzeit waren die zwei Gemeinschaftsgärten auf den Weg gebracht worden.

„Wir danken dem Verein Dübener Heide, der als Träger des Projekts das Ganze erst möglich gemacht hat. Außerdem den beiden Umweltengagierten Klement Wefel vom Forst Gniester Schweiz und Michael Kühn von der Bahnhofsgenossenschaft Dübener Heide, die die Flächen zur Verfügung stellten. Ein Dank geht natürlich auch an unsere Gärtnerin Paula Passin vom Verein mischKultur aus Kemberg, ohne deren Einweisung ins praktische Ökogärtnern die Gärten auch nicht denkbar sind und überhaupt an alle aktiven Gärtnerinnen und Gärtner beider Gemeinschaftsgärten“, sagt Torsten Reinsch.

Gemeinschaftgarten in Delitzsch

Zur Abschlussveranstaltung in Bad Düben diskutierten etwa 40 Teilnehmer über die Möglichkeiten eines neuen, gemeinsamen umwelt- und klimafreundlichen Gärtnerns auf dem Land. Dazu kamen als externe Referenten auch zwei der Initiatorinnen der neuen Initiative „Besser Leben in Delitzsch“. In deren Rahmen bewirtschaften etwa fünf junge Paare mit kleinen Kindern gemeinsam einen Kleingarten, um zu einer gesünderen Ernährungsweise und schöneren landschaftlichen Umgebung zu finden.

Unter dem Titel „Urban Gardening geht aufs Land“ lief seit März 2017 im Naturpark Dübener Heide das für zwei Jahre vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung geförderte Gemeinschaftsgartenprojekt.

Weitere Infos zum Projekt gibt es hier.

Von Nico Fliegner

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