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Bad Düben Glasmalerei statt Rodelpartie
Region Bad Düben Glasmalerei statt Rodelpartie
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14:34 19.05.2015
Die beiden Praktikantinnen Franziska Danneberg und Maria Hiersemann (rechts) gestalten das Ferienprogramm im Jugendhaus Poly mit. Diese Woche wurde unter anderem auf Glas gemalt. Quelle: Steffen Brost
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Bad Düben

Seit Montag läuft die "Aktion Winterferien". Und die begann mit einem Billardturnier. Beim Kreativtag am Dienstag war Fingerspitzengefühl und Fantasie gefragt. Denn die Mitarbeiterinnen Melanie Burkhardt und Katrin Chevallier hatten Glasmalerei geplant. "Das funktioniert wie eine Art Stempel. Die Farbe wird auf eine Glasplatte gebracht und dann je nach Geschmack auf Papier gestempelt", erklärte Chevallier. Mit großem Eifer waren die zumeist Jungen bei der Sache. Darunter auch der 13-jährige Niklas Thor und sein achtjähriger Bruder Francis Xavier. Für Niklas hatte die Jugendhausleitung sogar eine kleine Überraschung bereit und begrüßte ihn mit einem kleinen Ständchen an seinem Geburtstag. "Wir kommen fast die ganzen zwei Ferienwochen ins Jugendhaus. Es macht Spaß, hier zu sein, weil es viele spannende Dinge gibt und das Programm abwechslungsreich gestaltet wird", sagte das Geburtstagskind.

Im Vorfeld wurde mit den Jugendlichen gesprochen, wie sie sich die Ferien vorstellen. "Da das Wetter ja keine Rodelpartie zulässt, müssen wir uns anders behelfen. So sind ein Schlittschuhtag in Taucha, baden in der Sachsentherme, kochen, Faschingsparty, Basteltag und noch einiges mehr vorgesehen. Allerdings wünschen sich unsere Besucher immer wieder das gleiche. Für neue Projekte müssen sie erst überzeugt werden", sagte Melanie Burkhardt.

Unterstützung bekommen die beiden Poly-Mitarbeiterinnen in diesen Tagen von den Praktikantinnen Maria Hiersemann und Franziska Danneberg. Die 17-jährige Maria besucht momentan die Fachoberschule für Soziales auf der Roten Jahne und will später Sozialpädagogik studieren. "Mein Ziel ist später die Arbeit mit Jugendlichen. So in Richtung Streetwork", erzählte der Teenager. Franziska ist 20 Jahre jung und hat bereits eine zweijährige Ausbildung zum Sozialassistenten hinter sich. Jetzt läuft die dreijährige Ausbildung zur Erzieherin. "Ich war früher als Jugendliche oft im Poly. Die Arbeit interessiert mich. Deswegen mache ich hier gern mein Praktikum. Später will ich einmal im Kindergarten arbeiten."

Aber auch die Zeit nach den Winterferien ist bereits durchgeplant. Neben den täglich wechselnden Angeboten wartet am 5. April der alljährliche Subbotnik und Ende Mai die Teilnahme am Stadtfest.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.02.2014
Von Steffen Brost

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