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Bad Düben Görschlitzer Nachwuchs-Wehr holt sich den Pott
Region Bad Düben Görschlitzer Nachwuchs-Wehr holt sich den Pott
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11:37 13.09.2016
Schlauchschleppen bei der Gruppenstafette: Felix Vogt (links) und Maiko Eller aus Kossa flitzen über den Sportplatz. Quelle: Foto: Steffen Brost
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Görschlitz

Moritz, Linda und Felix lassen sich die rote Fassbrause schmecken. Kein Wunder, denn die Quecksilbersäule nagt an der 30-Grad-Grenze. Gerade eben haben die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehren aus Kossa und Görschlitz erfolgreich den Kampf um den alljährlichen Bürgermeisterpokal in der Gruppenstafette bestritten. Der fand zum zehnten Mal statt. Ausrichter waren diesmal die Nachwuchskameraden aus Görschlitz.

Auf dem kleinen Sportplatz hatten Jugendwart Martin Eckelmann und seine Helfer die Strecke aufgebaut. „Die ist 100 Meter lang und man muss dabei einen Schlauch ausrollen, Verteiler zusammenkuppeln, drei Feuerwehrknoten binden und mit einer Kübelspritze drei Büchsen von einer Bank spritzen. Und das alles auf Zeit“, nannte Eckelmann die Bedingungen. Leider war mit Kossa nur eine weitere Wehr zum Wettkampf erschienen. „Das ist sehr schade. Die anderen aus Laußig, Authausen und Pressel haben abgesagt“, kritisierte Gemeindewehrleiterin Dana Purschwitz.

Trotzdem legten sich die Mädchen und Jungen mächtig ins Zeug und bewiesen bei zwei Wertungsläufen, dass sie schon recht schnell unterwegs sind und viel Geschick haben. Am Ende gewann die Mannschaft der Jugendfeuerwehr Görschlitz I mit 2:08 Minuten vor den Kossaern mit 2:10 Minuten und der zweiten Mannschaft aus Görschlitz mit 2:19 Minuten. „Das hat Spaß gemacht. Ich bin eines von vier Mädchen in Görschlitz. Meine Freundin Leanda hat mich mal mitgenommen. Mir hat es auf Anhieb gefallen und da bin ich bis heute geblieben“, so die zwölfjährige Linda Schmidt.

Mit Aktionen wie dem Bürgermeisterpokal versuchen die Gemeindewehren, die Werbetrommel für die Jugendfeuerwehr zu zu rühren. Derzeit sind in Kossa neun und in Görschlitz zwölf Kinder Mitglied. „Wenn man sieht, dass es vor einigen Jahren deutlich weniger waren, zeigt das, dass sich unsere Arbeit langsam auszahlt. Die Kinder treffen sich alle zwei Wochen zum Dienst im Gerätehaus und wir wünschen uns, dass es vielleicht der eine oder andere später mal in die richtige Wehr schafft“, sagte Nancy Böhme aus Kossa.

Von Steffen Brost

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