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Bad Düben Großes Wiedersehen in Bad Düben: Schulhund Rudi ist wieder da!
Region Bad Düben Großes Wiedersehen in Bad Düben: Schulhund Rudi ist wieder da!
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10:39 21.10.2017
Groß ist die Freude, als die Mädchen und Jungen aus der Klasse 4c der Bad Dübener Heide-Grundschule ihren Rudi wieder in ihrer Mitte begrüßen. Quelle: Steffen Brost
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Bad Düben

Schulhund Rudi aus der Bad Dübener Heide-Grundschule drückt wieder die Schulbank. Schon kurz vor der ersten Stunde hält es der zweijährige Mischlingsrüde nicht mehr im Auto von Frauchen Kristin Geßner aus, die an der Schule als Lehrerin tätig ist. An der Leine zieht er sein Frauchen in die Schule hinein. Sein erster Gang führt Rudi ins Sekretariat zu Doreen Behrendt. Dort bekommt er sein Leckerli. „Rudi weiß das. Aber wehe die Türe ist noch zu. Dann wartet er ungeduldig, bis ich komme“, freut sich die Sekretärin über das Wiedersehen.

Hund lag auf Intensivstation

Auch Kristin Geßner ist wieder froh, dass ihr Hund einigermaßen fit ist. „Rudi erbrach vor den Ferien Blut, sodass er auf die Intensivstation kam. Die Ärzte vermuteten zunächst einen Darmverschluss, der sich aber dann glücklicherweise nicht bestätigte. Letztlich wurde eine starke Magen-Darm-Entzündung diagnostiziert. Die war verbunden mit einigen Unverträglichkeiten von Futter“, erzählt die Lehrerin.

Freudestrahlend empfangen dann auch die Mädchen und Jungen aus der Klasse 4c ihren vierbeinigen Freund. Und auch Rudi wedelt unaufhörlich mit dem Schwanz, genießt unzählige Streicheleinheiten und leckt vor Freude gleich noch einem Schüler das Gesicht ab. „Endlich ist Rudi wieder da. Wir haben ihn echt alle schwer vermisst“, sagt Grundschüler Leon Körner.

Genesungswünsche via Facebook

Hoch schlugen die Wellen, als vor den Herbstferien Schulhund Rudi krank in einer Leipziger Tierklinik lag. Viele Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrer sowie jede Menge Freunde übermittelten dem Vierbeiner via Facebook Genesungswünsche. Die haben letztlich auch geholfen, dass es Rudi jetzt viel besser geht. Dass das so bleibt, das wünscht sich auch sein Frauchen Kristin Geßner. „Wir sind aktuell noch in Behandlung. Rudis Immunsystem war recht schwach. Derzeit wird der Körper mit Tabletten entgiftet und wir sind noch regelmäßig bei Kontrollen beim Arzt. Man merkt auch noch, dass Rudi schneller erschöpft ist als vor der Krankheit. Deswegen braucht er noch viel Ruhe und wird vorerst nur einmal pro Woche die Schulbank drücken“, so Geßner.

Seit Schuljahresbeginn ist Rudi „Pädagoge“ auf vier Pfoten. Seine Aufgaben sind vielfältig. Schulhunde wie er sind in der Lage, emotionale und soziale Kompetenzen der Kinder zu trainieren, locken sie aus ihrer Isolation und verbessern nachweislich auch das Klassenklima.

Von Steffen Brost

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