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Bad Düben Gute Ergebnisse für die Rotwildhegegemeinschaft Dübener Heide
Region Bad Düben Gute Ergebnisse für die Rotwildhegegemeinschaft Dübener Heide
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16:13 26.02.2017
Mario Graß (l.) und Jan Glock gratulieren Ingo Tauchnitz (r.) zur Goldmedaille. Quelle: Foto: Anke Herold
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Authausen

Auf eine Goldmedaille, fünf silberne und drei bronzene Ehrenzeichen kann die Rotwildhegegemeinschaft Nordsachsen-Dübener Heide im ersten Jahr ihrer Dreijahresplanung zurückblicken. Das Ergebnis bezeichnete Vorsitzender Mario Graß als „außerordentlich gut“. Untermauert wurde diese Bilanz durch einen Rekordabschuss in der zurückliegenden Jagdsaison. 275 Tiere seinen gestreckt wurden, ist am Samstagvormittag im Authausener Bürgerhaus zur Mitgliederversammlung zu erfahren. Mario Graß sprach angesichts der hohen Abschusszahl von einem bisherigen Rekord. Das enorme Ergebnis zeuge von Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Planerfüllung und von einem guten Bestand an Rotwild. Geschossen werde aber nicht einfach drauflos, sondern überlegt, um dem Aspekt der nachhaltigen Bewirtschaftung des Rotwildes gerecht zu werden. Auch die oft nachgesagte Trophäenjagd tritt hier in den Hintergrund. Die Jäger handeln bewusst, versuchen den Tieren ausreichend Ruhezeiten einzuräumen und verantwortungsvoll den Tierbestand zu erhalten und andererseits den Interessen der Grundeigentümer gerecht zu werden. Der anschließende Erfahrungsaustausch und die aufkommende Diskussionsrunde brachte noch ein ganz anderes Thema auf den Tisch. Die Ausbreitung des Wolfes und der etwaige Einfluss auf den Kälberbestand ist inzwischen auch ein Thema für unsere Region. „Inzwischen gibt es Modelle die diesen Einfluss berechnen können. Vermutlich könnten in unserer Gegend ein bis zwei Tiere derzeit unterwegs sein, die jedoch noch nicht in die Rotbildbestände eingreifen. Der Nachweis ob es sich tatsächlich um Wölfe handele laufen noch und Ergebnisse sind in Kürze zu erwarten.“ erklärt Jan Claußnitzer Revierförster vom Bundesforstbetrieb Mittelelbe auf die Fragen eines anwesenden Jägers. Die sinnvolle und detaillierte Beobachtung der Wolfspopulation sei bereits im Gange, denn eine Besiedlung beispielsweise der Dübener Heide wird erwartet. Nach den Diskussionsrunden und dem Erfahrungsaustausch begann die eigentliche Prämierung und Hegeschau. Die imposanten Geweihe zeugten nicht nur von einem gut entwickeltem Bestand der Tiere, sondern ebenso von der Einhaltung der Hegerichtlinien. Die Goldmedaille ging in diesem Jahr an den Jäger Ingo Tauchnitz, der im Torgauer Stadtwald einen stattlichen Hirsch erlegte. Überreicht wurde ihm die Plakette und Urkunde von Jan Glock. Der Leiter des Forstbezirks gratulierte und wünschte weiterhin Weidmannsheil.

Von Anke Herold

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