Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Bad Düben „Heide-Biber-Tour“ bei Bad Düben erneut als Qualitätswanderweg zertifiziert
Region Bad Düben „Heide-Biber-Tour“ bei Bad Düben erneut als Qualitätswanderweg zertifiziert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:50 18.10.2016
Eine Info-Tafeln auf der Heide-Biber-Tour. Quelle: Nico Fliegner
Anzeige
Bad Düben

Der Wanderweg „Heide-Biber-Tour“ im Naturpark Dübener Heide ist jetzt wiederholt mit dem Qualitätssiegel des Deutschen Wanderverbandes ausgezeichnet worden. Das teilte Naturparkleiter Thomas Klepel am Dienstag mit. Damit habe die Route, die die Städte Bad Düben in Sachsen und Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt verbindet, zum vierten Mal das Zertifizierungsverfahren bestanden.

Der Deutsche Wanderverband (DWV) bescheinigt damit dem etwa 30 Kilometer langen Wanderweg dauerhaft nachhaltige Qualität. Finanziert wurden die Zertifizierungskosten für die Heide-Biber-Tour mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt für den Naturpark Dübener Heide sowie mit Unterstützung des Tourismusverbandes Welterberegion Anhalt-Dessau-Wittenberg.

„Die Heide-Biber-Tour zeigt, dass die Dübener Heide das natürliche Potenzial als Wander- und Erholungsregion hat, in der viel Freiraum vorhanden ist, um zu sich zu kommen. Der Zertifizierungsprozess legt aber auch die Herausforderungen der länderübergreifenden Heideregion offen, wie z.B. Anbindungen an den ÖPNV, Angebote der Gastronomie und Wegequalität“, Klepel weiter.

Die „Heide-Biber-Tour“ beginnt am Naturparkhaus in Bad Düben – ein „Biber“ (als Symbol auf dem Wanderschild) weist den Weg. Über das Hammerbachtal, die Köhlerei Eisenhammer und das Wasserschloss Reinharz führt der Weg zur „Schönen Aussicht“ mit dem „Kaiser-Wilhelm-Turm“. Endstation ist Bad Schmiedeberg mit seinem Jugendstil-Kurhaus und dem Kneipp- und Kurpark.

Von 18 Qualitätswanderwegen hatten sich 15 zum wiederholten Mal den anspruchsvollen, aus den Bedürfnissen von Wanderern abgeleiteten Qualitätskriterien gestellt, darunter der Verein Dübener Heide e.V. mit der Heide-Biber-Tour. „Dass die Wege sich in aller Regel nach drei Jahren erneut der Prüfung stellen, beweist, dass es sich für die jeweilige Region lohnt. Sonst würde den Aufwand niemand betreiben“, so der DWV-Präsident.

Die Qualitätsinitiative des Deutschen Wanderverbandes ist mehr als zehn Jahre nach der Zertifizierung des ersten Weges zu einem Aushängeschild des Deutschen Tourismus geworden. Bei der Auswahl der Destinationen sind Wanderer heute sehr anspruchsvoll. Die Qualität muss stimmen. Wege müssen nicht nur landschaftlich und kulturell abwechslungsreich und möglichst naturbelassen sein, sondern auch eine perfekte Markierung besitzen. All das garantieren die „Qualitätswege Wanderbares Deutschland“. Dafür schult der Deutsche Wanderverband (DWV) Frauen und Männer, die sich um die Wege der jeweiligen Region kümmern. Bundesweit gibt es jetzt 155 Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 14 022 Kilometern, die mit dem Zertifikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ für sich werben.

Von LVZ

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ab 1. November stehen den Bad Dübenern neben den 18 000 klassischen Medien, die in der Bibliothek im Jugendhaus Poly vorrätig sind, erstmals auch elektronische Bücher zur Verfügung. Die Einrichtung startet mit der sogenannten Onleihe.

18.10.2016

In Bad Düben floriert das Tauschgeschäft. Zumindest wenn die traditionelle Heidetauschbörse im Stadtteil Hammermühle stattfindet. Am Sonntag war es wieder soweit. Bernd Graichen präsentierte diesmal zwei LVZ-Ausgaben vom 15. Februar 1955 und vom 10. September 1960 mit Rubriken, die es heute noch gibt.

17.10.2016

Der historische Burgberg mit Burgturm und Amtshaus bekommt eine Frischzellenkur. Gleich drei Baustellen wird es hier nacheinander und bis ins Jahr 2018 hinein geben. Neben Burgturm und Amtshaus profitieren insbesondere die Rollstuhlfahrer.

19.10.2016
Anzeige