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Bad Düben Heide Spa Bad Düben: Hotel-Restaurant wird erweitert
Region Bad Düben Heide Spa Bad Düben: Hotel-Restaurant wird erweitert
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17:45 19.05.2015
Heide-Spa-Geschäftsführer Reiner Heun (rechts) hat die Baustelle fest im Blick. Quelle: Steffen Brost

"Aufgrund der hohen Auslastung unseres Hauses kommen wir um einen Anbau samt neuer Terrasse nicht herum. Die vorhandenen 90 Plätze reichen nicht mehr aus. Deswegen wird das Hotelrestaurant um 76 Quadratmeter Fläche und 38 Sitzplätze vergrößert", erklärt Geschäftsführer Reiner Heun das Vorhaben. Gerade an den Wochenenden sei "zur besten Frühstückszeit viel Gedränge" in diesem Bereich.

Das Hotel ist gut ausgelastet. Allein im Februar waren die 75 Hotelzimmer zu 74 Prozent belegt. Der Jahresdurchschnitt 2012 lag bei 70 Prozent. "Viele nutzen für ein verlängertes Wochenende die aktuellen Wellnessangebote. In der Woche kommen zudem auch noch Dienstreisende dazu", freut sich Heun über die Zahlen. Man müsse sich eben weiterentwickeln mit Blick auf das Kommende. So soll der rund 160.000 Euro teure Anbau, den die Bau- und Haustechnik Bad Düben realisiert, bis Juni fertig sein. Aktuell ist die Bodenplatte bereits gegossen und nächste Woche beginnen die Einschalungsarbeiten für die Deckenkonstruktion.

Auch in puncto Inneneinrichtung haben sich Heun und sein Team bereits Gedanken gemacht. Alles ist aus Naturstein rustikal gestaltet. Drinnen gibt es eine hinterleuchtete Glaswand mit vielen Weinflaschen. Und überhaupt soll Wein aus der Saale-Unstrut-Region, Sachsen und Italien in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. "Wir wollen regelmäßige Weinseminare und thematische Verkostungen anbieten."

Während es im Hotel rund läuft, kämpft der Geschäftsführer allerdings bei den geplanten Ferienwohnungen gegen dunkle Wolken. "Sorgen bereitet uns die staatliche Förderung, die für das Projekt notwendig ist. Wir arbeiten heftig daran, sodass sich auch hier bald etwas tun wird."

Künftig will Heun auch kräftig in die weitere Modernisierung des Heide Spa investieren und verriet geplante Neuerungen. So soll es in naher Zukunft ein sogenanntes Liege- und Ruhehaus geben. "Refugium am Biotop wollen wir das nennen. Es soll am Außenbecken im Saunabereich entstehen. Der Grund für die Maßnahme ist, dass wir nicht genügend Liegeplätze haben. Auf zwei Ebenen kann man dann durch eine Glaspanoramascheibe in unser Biotop schauen. Die Planungen laufen. Ich hoffe, dass es noch in diesem Jahr mit den Arbeiten losgehen kann", so Heun, der auch die Energiekosten stets im Auge hat, die immer teurer werden. Dennoch konnten die Ausgaben zuletzt reduziert werden. "Wir hatten damals 11,9 Millionen Kilowattstunden Gas. 2012 nur noch 9,5 Millionen. Aufgrund neu ausgehandelter Verträge und Investitionsmaßnahmen in die Technik konnten wir das schultern", erklärt Heun. So sorgen ein Blockheizkraftwerk mit integrierter Kesselanlage, die Nutzung der Abgaswärme, Wärmepumpen, eine Schmutzwasseraufbereitungsanlage sowie die Nutzung der Lüftungswärme für schwarze Zahlen. "Allein durch solche und andere Maßnahmen können wir pro Jahr rund 100.000 Euro einsparen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.03.2013

Steffen Brost

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