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Bad Düben Heidemaler Köppe stellt in Bad Düben aus
Region Bad Düben Heidemaler Köppe stellt in Bad Düben aus
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10:46 18.04.2016
Axel Mitzka, Maler Wolfgang Köppe und Naturparkhausleiter Torsten Gaber (von links) bei der Vernissage. Quelle: Foto: Steffen Brost
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Bad Düben

Das hat er am liebsten: Heidemaler Wolfgang Köppe inmitten vieler seiner Freunde und Künstlerkollegen. Sonntagnachmittag eröffnete er eine Ausstellung im Naturparkhaus in Bad Düben. Denn der bekannte Maler feiert am 28. April seinen 90. Geburtstag.

Ungewohnt locker begrüßte Köppe unter den rund 50 Gästen auch Künstlerkollegen wie Rita Weber aus Bad Düben, Volker Pohlenz aus Wöllnau und Jürgen Pisarz aus Bad Düben. Begleitet von Ehefrau Monika, Enkelin Aiyana und Schwiegersohn Kai fühlte sich der Rentner sichtlich wohl. „Es gibt solche und solche Tage. Die Knochen spielen nicht mehr richtig mit, dafür ist aber mein Geist noch fit“, erzählte der Maler.

19 seiner Werke hatte er herausgesucht. Die meisten sind in Öl gemalt, andere ich mühevoller Spachtelarbeit entstanden. „Es hat zwar ein bisschen gedauert, doch nach vier Jahren Naturparkhaus ist es an der Zeit, dass auch Wolfgang Köppe hier mal eine Ausstellung gestaltet. Köppe ist nicht nur Künstler, sondern er ist auch die Dübener Heide, einer, der die Region bekanntgemacht hat und eng mit ihr verbunden ist. Er ist zu einem Teil der Dübener Heide geworden und hat eines der größten Feste, das Holzskulpturenfest, initiiert“, würdigte Axel Mitzka vom Heideverein den Künstler.

Bei einem Rundgang hatte der Meister über jedes Bild eine Geschichte parat. Ein Kunstwerk zeigt ein Atelier in England und auf der anderen Seite Weichers Mühle in Tornau, seinem Lebensort. In den nächsten Wochen soll das Werk an den Entstehungsort England zurückkehren. „Ich habe das Bild 1948 in englischer Gefangenschaft gemalt. Ich hatte damals nicht viel Geld und so habe ich die Leinwand vorn und hinten bemalt.“

Wolfgang Köppe wurde am 28. April 1926 in Bad Schmiedeberg geboren. Schon seit frühester Jugend spielte die Kunst eine große Rolle. Heute greift Köppe nur noch selten zu Stift und Pinsel, fertigt allerdings hin und wieder Skizzen an. Die Ausstellung ist noch bis zum 7. Mai im Naturparkhaus zu sehen.

Von Steffen Brost

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