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Bad Düben „Heimspiel“ in Düben – mit einem Engel und höllisch guten Songs
Region Bad Düben „Heimspiel“ in Düben – mit einem Engel und höllisch guten Songs
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14:00 12.05.2017
Stimmgewaltig: Daniela Peschel-Droske, Sandra Lauter und Henriette Lippold sind das Trio fantastico bei „Heimspiel“ Quelle: majer
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Bad Düben

Im Mai fährt der Bauer gewöhnlich noch keine Ernte ein. Anders bei „Heimspiel“: Bei der musikverrückten Kurstadt-Combo ist alles außergewöhnlich. Hier wird im Winter im Proberaum geackert, damit pünktlich zum ersten Heimspiel des Jahres die Ernte in der „Löwen-Scheune“ eingefahren werden kann. Längst wissen nicht nur Insider: Der Ertrag ist mehr als reichlich. Im letzten Jahr platzte die Partyscheune des Goldenen Löwen fast aus allen Nähten.

Rechtzeitig kommen – es gibt keine Karten!

Es braucht daher keine prophetischen Gaben um zu erahnen: So wird es am Sonnabend, dem 20. Mai wieder sein. Ab 19.30 Uhr stehen die Scheunentore weit offen für „Heimspiel“ und seine Fans. Gegen 20.30 Uhr gehts los, wie immer gibt es weder Karten noch Kasse – wer rechtzeitig kommt, kommt rein. Wer zu spät kommt, den bestraft Langeweile am nahe Mulde-Ufer.

„Heimspiel“ hat in den letzten Monaten neue Furchen gezogen und sich verstärkt. Neuer Mann am Klavier ist Matthias Engel. Der Pianist ist im ersten Leben leitender Ingenieur beim Dübener Maschinenbauer Profiroll – und tüftelt in seiner Freizeit äußerst erfolgreich auf der Klaviatur. „Das ist wirklich ein starker Neuzugang für uns Heimspieler, das eröffnet ganz andere Möglichkeiten“, sagt Axel Pokrant, der erfahrene Drummer der Combo.

Unterstützung der Berliner Combo „17Hippies“

Die Dübener „Erntehelfer“ können sich in der Löwen-Scheune freuen: Auf einen Engel und jede Menge höllisch gute Songs. Wie gewohnt enorm breit aufgestellt von Jazz, Country, Rock und Dixie. Auch die Saat der Combo „17Hippies“ soll erfolgreich aufgehen: Dank des Coachings der Berliner wagen sich die Dübener auch auf neue musikalische Schollen. Und selbst gecoverte Hits von Adele oder Amy Winehouse werden im „Heimspiel“-Sound neu erstrahlen. Nichts bleibt also unversucht, auf alles darf man beim Heimspiel von „Heimspiel“ gefasst sein. Außer auf das gewöhnliche.

Von Olaf Majer

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