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Hoffnung für Authausener Grundschule

Hoffnung für Authausener Grundschule

Für das Fortbestehen der Grundschule in Authausen besteht Hoffnung. Die Einrichtung kann nunmehr die erforderliche Mindestschülerzahl von 15 für eine neue erste Klasse vorweisen.

Das sächsische Kultusministerium prüft jetzt eine Stellungnahme der Gemeinde Laußig, die gestern Abend Thema im Gemeinderat war. Mitte Mai soll es eine Entscheidung geben.

Sie können etwas erleichtert sein und kräftig durchatmen, die Kinder und Lehrer an der Grundschule in Authausen. Denn ein wesentliches Kriterium für den vorläufigen Erhalt der Grundschule im Dorf ist erfüllt: die Schülerzahl. Statt 14 Kinder, wie zum Stichtag 16. März angemeldet, sind es nun doch die mindestens erforderlichen 15 für eine neue erste Klasse. „Durch Zuzug hat sich die Zahl erhöht“, sagte Laußigs Bürgermeister Lothar Schneider (parteilos). Eine Familie, die nach Görschlitz gezogen sei, schicke ihren Spross nun auf die Grundschule nach Authausen. Schneider hat die frohe Botschaft unverzüglich dem sächsischen Kultusministerium im Rahmen eines Anhörungsverfahrens mitgeteilt.

Dennoch seien auf Dauer zwei Schulstandorte in der Gemeinde Laußig (Grundschule Laußig und Grundschule Authausen) „nicht darstellbar“, heißt es in dem Schreiben der Kommune. Der Grund seien weiter sinkende Schülerzahlen. Schneider hat dem Kultus derweil einen Weg aufgezeigt, damit wenigstens ein Grundschulstandort in der Gemeinde über das Jahr 2011 hinaus langfristig gesichert ist. Demnach soll zunächst die Grundschule Authausen in den Schulzweckverband Mulde-Ost aufgenommen werden. Diesem gehören die Gemeinden Laußig und Doberschütz an. Anschließend sollen die vorhandenen Schulbezirke für den Bereich Authausen und für den Bereich Laußig zusammengefasst werden. Dieser umfasst dann die Orte Authausen, Kossa, Pressel, Görschlitz, Durchwehna, Gruna, Laußig und Pristäblich. 

Schneider hofft, mit diesem Plan beim Kultus Gehör zu finden. Sachsens Kultusminister Roland Wöller (CDU) bestritt gestern im Landtag Schulschließungen. „Es geht um Klassenbildung“, betonte er. Zurzeit würden die Argumente von Kommunen, deren Schulen Wackelkandidaten sind, abgewägt. Bis zum 14. Mai soll es eine Entscheidung geben.

Ungeachtet dessen pflanzten gestern Morgen Viertklässler der Grundschule Authausen mit ihrer Lehrerin Ingrid Hojenski und Gärtnerin Susann Uber Blumen am Stein „Cantus Concordia 1886 bis 1996“, direkt an der Sängerlinde in der Nähe des Pfarrhauses.

Nico Fliegner

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