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Bad Düben Hunderte strömen zum Naturparkfest an die Friedrichshütte
Region Bad Düben Hunderte strömen zum Naturparkfest an die Friedrichshütte
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15:43 07.05.2018
Farbenfroh gekleidete Tänzerinnen aus Glaucha/Hohenprießnitz begeisterten.
Durchwehna/Friedrichshütte

Ja, so lässt es sich aushalten: Stimmungsvolle Blasmusik auf der Bühne und flotte Tänze junger Mädchen, Herzhaftes vom Grill und ein kühles Bier, ein Bauernmarkt und Ponyreiten für die Kleinen, Vogelgezwitscher, herrliches Maigrün und blühende Bäume bei schönstem Frühlingswetter. Das sind die besten Zutaten für ein gelungenes Naturparkfest, wie es die Gäste am Sonntag erleben durften.

Hunderte strömten am Sonntag zum 25. Naturparkfest des Vereins Naturpark Dübener Heide

Gäste kommen zu Fuß, mit dem Rad oder dem Auto

Weit über 800 Menschen aus allen Himmelsrichtungen wollten sich dieses Highlight im Herzen der Dübener Heide nicht entgehen lassen und pilgerten mit Auto, Fahrrad oder sogar wandernder- weise zu Fuß zur beliebten Ausflugsgaststätte Friedrichshütte. Der Markt bot eine reichliche Palette heidetypischer Produkte wie Tee, Brot, Heidebrand, Seifen, Honig, Likör, Korbwaren, Obst und Gemüse. Genau richtig zur Jahreszeit bot die Gärtnerei Uber aus Authausen junge Pflanzen für Balkon, Terrasse und die heimische Scholle an. Aber auch Schmuck, Kindergarderobe, Mützen, Schals und Bücher wechselten ihre Besitzer.

Ein buntes Programm erfreut die Gäste an der Friedrichshütte

Doch shoppen war nun nicht der Hauptgrund, um in die Heide zu pilgern. Der Verein Dübener Heide hatte ein buntes Showprogramm zusammengestellt, das mit Darbietungen der Jungen und Mädchen der Awo-Kindertagesstätte Pressel begann. Es folgten das beliebte Bundespolizeiorchester aus Berlin und die Kapelle Krach aus Bad Schmiedeberg mit musikalischen Darbietungen, die Tanzgruppen Glaucha/Hohenprießnitz mit rasanten Tänzen, der Männergesangverein Concordia Authausen mit mehrstimmig gesungenem Volksliedgut, Philipp Kristin aus Söllichau mit Dudelsackimpressionen, die Wolgadeutsche Theatergruppe Wolfen mit Liedern und einer Märchenaufführung sowie der Schießclub Neiden. Etwas abseits vom Trubel konnten die jüngsten Gäste mit Ponys reiten.

Ein schmaler Weg führte einen Hang hinauf und führte die Gäste etwas vom Festplatz weg. Hier unter schattenspendenden blühenden Obstbäumen gab es Informations-Stände, zum Beispiel zum Schutz von Kranich und Fledermaus sowie zu Wildkatzenmonitoring und Forstwirtschaft. Das war auch die passende Stelle für den ZEUSS-Verein, der für Familien mit Kindern mit einem Bastel- und Malangebote aufwartete.

Von Heike Nyari

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