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Bad Düben Im Bad Dübener Osten rollen noch 2018 die Abrissbagger
Region Bad Düben Im Bad Dübener Osten rollen noch 2018 die Abrissbagger
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00:33 09.06.2018
Noch in diesem Jahr sollen fünf Wohnblöcke auf dem ehemaligen Kasernengelände abgerissen werden.  Quelle: Wolfgang Sens
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Bad Düben

Die Stadt Bad Düben hält an der Entwicklung der Flächen im Ostteil fest. Die Kommune ist zwar mit ihrem 4,7 Millionen-Euro-Projekt Integral, bei dem sie sich bei einem Bundesprogramm um die 90-prozentige Förderung bewarb, am Ende nicht zum Zuge gekommen.

Stadt will alte Wohnblöcke noch 2018 abreißen

Doch zumindest zum Teil will die Stadt die Pläne umsetzen. Integral steht dabei für Interaktiv, Natur, Theater, Erlebnis, Garten, Raum, Abenteuer und lebenslanges Lernen und sieht den Umbau des Geländes rund um die leerstehenden NVA-Wohnblöcke zu Abenteuerspielplatz, Theater, Skaterbahn und Jugendklub vor.

„Ohne die 90-prozentige Förderung können wir das Vorhaben natürlich nicht im vollen Umfang umsetzen. Den Abenteuerspielplatz zum Selbermachen stellen wir daher erst einmal ebenso zurück wie auch das Amphitheater und die Skaterbahn“, sagt Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG).

Noch in diesem Jahr will die Stadt zunächst mit dem Abriss der fünf leeren Wohnblöcke, der Küche und der Verkaufseinrichtung auf dem ehemaligen NVA-Gelände Platz schaffen. Der Fördermittelantrag ist inzwischen raus. „Wir sind optimistisch, dass wir den rund drei Millionen Euro teuren Abriss mit 90 Prozent aus dem Landesbrachenprogramm gefördert bekommen“, so die Bürgermeisterin.

Ab 2019 Abwasser und Co. in Ordnung bringen

Damit könnte dann ab 2019 die öffentliche Infrastruktur mit Abwasser, Trinkwasser, Strom, die schon wegen der Turnhalle und des evangelischen Schulzentrums in Ordnung gebracht werden muss, auf der Agenda stehen. Ebenfalls ab nächstem Jahr möchte die Stadt den Sport- und Freizeitplatz samt 400-Meter-Bahn ins Laufen bringen. „Die Stadt hat bisher überhaupt keinen zentralen Schulsportplatz und ist komplett auf die Anlagen der Bundespolizei angewiesen“, so Münster weiter. Der Vorteil des neuen Sportplatzes im Osten ist, dass es in der angrenzenden Drei-Feld-Turnhalle, die übrigens ab 2021 modernisiert werden soll, die nötigen Sanitäranlagen bereits gibt. Der Sportplatz könnte dann nicht nur an das evangelische Schulzentrum vermietet, sondern auch von den städtischen Schulen mitgenutzt werden. Hier schrumpft die Freifläche wegen des Hortneubaus.

Klar ist bei diesen Vorhaben, dass die Stadt auch die abgespeckte Integral-Variante nicht ohne Fördermittel stemmen kann. Die Verwaltung hat deshalb eine sich jetzt bietende Möglichkeit genutzt, und das Stadtumbaugebiet im Osten erweitert. Es umfasst damit jetzt insgesamt 86 Hektar und reicht im Westen von der Gustav-Adolf-Straße bis zum ehemaligen Kasernengelände im Osten.

Budget des Förderprogrammes ist gedeckelt

Bei dem bis 2024 angelegten Förderprogramm ist das Budget allerdings auf 14,3 Millionen gedeckelt. Der Förderrahmen fällt mit elf Millionen Euro noch einmal geringer aus. Konkret heißt das, dass die Stadt bei Vorhaben im Gesamtwert von elf Millionen Euro selbst nur 3,5 Millionen Euro berappen muss. Die anderen zwei Drittel übernehmen Land und Bund.

An Projekten fehlt es der Stadt dabei nicht. Denn auch der bis 2020 zu realisierende Hort-Neubau an Heide-Grundschule oder die bis 2022 dauernde Sanierung der Kita „Spatzenhaus“ werden über dieses Programm finanziert.

Wir suchen alte Fotos

Liebe Leser, wir suchen Fotos, die das Militärgelände, die einstige Unteroffiziersschule „Harry Kuhn“ in Bad Düben, zu DDR-Zeiten zeigen. Bitte senden Sie diese an LVZ, Lokaldesk Nordsachsen, Peterssteinweg 19, 04107 Leipzig. Oder per E-Mail an die Adresse kreiszeitung@lvz.de.Vielen Dank vorab!

Von Ilka Fischer

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