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Bad Düben Im Herbst rollen die Bagger - Radweg am Presseler Teich wird verlängert
Region Bad Düben Im Herbst rollen die Bagger - Radweg am Presseler Teich wird verlängert
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14:23 19.05.2015
Hier ist es für Wanderer und Radfahrer gefährlich: Am Presseler Teich sind Wege ausgeschildert, existieren aber nicht wirklich. Eine Lösung ist in Sicht. Quelle: Nico Fliegner

Der Radweg von Pressel endet zurzeit dort, wo der Wald beginnt. Er soll nunmehr bis an die Wasserkante verlängert werden.

Schneider ist bereits seit einiger Zeit mit den Verantwortlichen vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Gesprächen dazu. Das Landesamt ist für den Ausbau zuständig, da sich der Radweg an der Bundesstraße 183 befindet. "Für die Sicherheit der Radfahrer und auch der Fußgänger ist der Ausbau wichtig. Und andererseits natürlich auch, weil der Torgische Weg dort entlang führt", so der Bürgermeister. Und nicht nur der: Auch der inzwischen viel beworbene Lutherweg ist ausgerechnet in diesem Bereich ausgeschildert - und das ist problematisch: Denn Wanderer und Radfahrer sind einer regelrechten Gefahr ausgesetzt, wenn sie beispielsweise vom Feriendorf Neumühle zu einer Tour ins Presseler Heidewald- und Moorgebiet, also um den Teich herum aufbrechen. Sie laufen oder fahren direkt an der B 183 entlang - ein Weg existiert im Grunde nicht, auch wenn die zwei touristischen Routen dort als Wege ausgewiesen werden.

Für Schneider wird es deshalb höchste Zeit, dass sich etwas verändert. Und damit ist er nicht allein. Auch Volker Wolff, Eigentümer des Feriendorfs Neumühle, klagte erst kürzlich über die schlechte Infrastruktur. Auf die Radwege-Verlängerung wartet er schon seit vielen Jahren. Und selbst Touristen monierten bereits ihm gegenüber die Unzulänglichkeiten und Beschwernisse auf dem Torgischen Weg, der von Torgau nach Bad Düben führt. Nicht zuletzt wäre eine Bushaltestelle am Teich angebracht. Die soll jetzt ebenfalls gebaut werden, so Schneider weiter. Angedacht sei, sie auf der Seite des Feriendorfs zu errichten. Die Idee kommt nicht von ungefähr. Oftmals gibt es Anfragen von Leuten, die kein Auto haben, vielmehr auf öffentliche Verkehrsmittel setzen, wenn sie einen Ausflug in die Naturparkregion machen. "Mit der Haltestelle können wir die Besucher auch ein Stück lenken, wie es für das Presseler Heidewald- und Moorgebiet angedacht ist." Der Bürgermeister bringt diesbezüglich eine bereits existierende Idee, um die es mittlerweile ruhig geworden ist, erneut ins Spiel: den Bau eines Moorstegs in den Presseler Teich, verbunden mit einem Rastplatz. Pläne gibt es bereits, der Naturparkträgerverein und der Zweckverband Presseler Heidewald- und Moorgebiet hatten das Vorhaben vor Jahren zur Reife gebracht. Sinn macht laut Schneider der Steg aber erst, wenn der Radweg komplett an der B 183 am Teich entlang führt. Das ist in Planung, bezüglich der Varianten gebe es aber noch Klärungsbedarf, weil dort unter anderem naturschutzrechtliche Belange zu berücksichtigen sind. Fest steht indes: Der Wegeverlauf wird auf der Teichseite sein. "Wir werden das optimal lösen", so der Bürgermeister. Doch zunächst wird bis an die Wasserkante/Kurve gebaut - im Herbst rollen die Bagger.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.08.2014
Von Nico Fliegner

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