Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Bad Düben Im „Roten Haus“ bei Wellaune brummt es wieder
Region Bad Düben Im „Roten Haus“ bei Wellaune brummt es wieder
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:00 18.02.2017
Gastwirt Bodo Voigt mit selbst gebackenem Kuchen. Quelle: Steffen Brost
Anzeige
Wellaune

Der Leipziger Gastronom Bodo Voigt, der seit Mitte November das Traditionslokal „Rotes Haus“ an der Bundesstraße 2 bei Wellaune betreibt, ist mit dem Start zufrieden. „Es ist mehr als gut angelaufen. Das Haus ist gut gefüllt und wird von den Ausflüglern sehr gut angenommen. Am Anfang hatten wir rund 100 Essen pro Tag. Und das steigert sich jetzt langsam“, so Voigt.

Live-Musik

Freitag ab 17 Uhr sowie Sonnabend und Sonntag ab 12 Uhr empfängt der Leipziger Gäste. Das Publikum ist unterschiedlich. Vom hungrigen Durchreisenden über den Gast, der reserviert hat, bis hin zu Kurgästen aus Bad Düben und Stammgästen, die bereits mehrfach kamen. „Wir bieten Hausmannskost passend zur Region und wechseln alle zwei Wochen einen Teil unserer Speisekarte aus. So kommt immer Abwechslung auf den Tisch.“ Jeden Sonnabend gibt es ab 17 Uhr Livemusik mit Mister Tom. Im Jagdzimmer spielt der Alleinunterhalter auf einer Wurlitzer-Orgel Schlager, Musical-Melodien, Operetten- und Filmmusik. Und auch das Kaffeegeschäft mit selbst gebackenem Kuchen läuft. Bald soll zur Kaffeezeit noch Unterhaltung auf dem Flügel dazukommen.

Geburtstage und Hochzeiten

Die ersten Feierlichkeiten wie Geburtstage und Hochzeiten wurden vom neuen Team ebenfalls schon gemeistert. Für den 52-Jährigen aus Leipzig ist es derzeit ein Wechsel zischen seinem Lokal „Schafstall“ in Leipzig-Lindenthal und dem „Roten Haus“. „Ich habe ein gutes Team. In beiden Gastlichkeiten gibt es auch in der Hauptzeit keine Abstriche. Klare Einteilung und exakte Absprachen regeln das bei uns“, stellt Voigt klar.

Bei privaten Feiern ist vor allem die alte Bar anno 1953 aus den DDR-Jahren beliebt. Im hinteren Teil des Lokals war dieser Bereich zu DDR-Zeiten fast nur den gut betuchten Messegästen aus dem Westen zugänglich. Das Ambiente von damals ist noch original erhalten und soll auch so bleiben. „Ich hatte kürzlich von dem Heimatforscher Hans Funk aus Bad Düben Besuch. Der hatte etliche Fotos dabei. Auch von der Bar, wie sie schon damals ein Magnet war“, erzählt Voigt.

Biergartensaison geplant

Für das bevorstehende Frühjahr hat der Leipziger bereits konkrete Vorstellungen. Dann soll bis zum Herbst der Biergarten eröffnet werden. Der wird neu im Hinterhof und nicht mehr unmittelbar an der Hauptstraße seinen neuen Platz finden. Nur eins bereitet dem ambitionierten Koch Sorgen: Die alten Telefonleitungen. Nur schwer hat man im Umkreis des Lokals Empfang per Handy. „Wir versuchen das in den Griff zu bekommen. Bald soll hier auch ein sogenannter Hotspot eingerichtet werden, damit man als Gast auch eine Verbindung ins Netz hat“, plant Voigt.

Außerdem wird aktuell an der neuen Homepage gearbeitet. Denn noch ist die von der Vorgängerin im Netz, weil der Provider in Dänemark sitzt und sie noch nicht umgeschaltet hat. Bis das soweit ist, erreicht man das Lokal über www.rotes-haus.net.

Vor einem halben Jahr hatte Bodo Voigt zudem noch mit dem Gedanken gespielt, den Kohlhaasenkrug im benachbarten Wellaune zu übernehmen und wieder zu öffnen. „Das Interesse ist vorhanden. Aber nur wenn der Preis stimmt. Der passt noch nicht, also warte ich erst einmal ab“, so der Leipziger.

Von Steffen Brost

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bei der Sanierung des Schlosses in Schnaditz haben die amerikanischen Eigentümer und die Stadt Bad Düben unterschiedliche Auffassungen. Während die Stadt auf ein Bankenschriftstück über eine Investitionsverpflichtung in Höhe von 3,2 Millionen Euro drängt, halten die Amerikaner dieses Ansinnen für „total aus der Luft“ gegriffen.

17.02.2017

Durch den Bad Dübener Kirchenforst rollt zurzeit schwere Technik. Diese erntet das Holz. Es geht in die Industrie. Daraus werden Palisaden, Europaletten, Spanplatten und auch Brennholz gemacht. Parallel findet der Waldumbau statt. Kiefernbestände werden mit Eichen, Buchen und Douglasien zu Mischwäldern.

19.02.2017

Ab dem 14. April ist sie jeden Samstag und Sonntag in der Dübener Heide zu sehen – die Heide-Bahn. Sie pendelt dann mehrmals am Tag zwischen Eilenburg über Bad Düben und Bad Schmiedeberg bis nach Wittenberg. Dass es überhaupt dazu kam, hat viele Faktoren. Einer ist Bad Dübens Wunsch nach einem dauerhaften Bahn-Anschluss.

16.02.2017
Anzeige