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Bad Düben Im Schlosspark Pressel werden bis Ende Oktober Bäume gefällt
Region Bad Düben Im Schlosspark Pressel werden bis Ende Oktober Bäume gefällt
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00:18 18.10.2017
Im März 2017 erfolgte die feierliche Fördermittelübergabe für das Schloss Pressel. Ab November wird nun gebaut. Quelle: Wolfgang Sens LVZ
Pressel

Im Schlosspark Pressel sind die Bäume, die dem Charakter des einstigen Parks nicht gerecht werden, gekennzeichnet. „In der letzten Oktoberwoche“, so Laußigs Bürgermeister Lothar Schneider (parteilos), „werden sich interessierte Bürger diese rausholen.“ Die Absprachen dazu seien im Wesentlichen getroffen.

Firma ist ab November vor Ort

Das Roden der Stümpfe sowie das Beseitigen von wildem Strauchwerk gehört dann aber schon zum ersten Auftrag beim 1,2 Millionen Euro teuren Umbau des Pressel Wahrzeichens. Der ging bereits vor Wochen an die Firma Pflaster- und Straßenbau Uber. Firmenchef Ralf Uber: „Ab November sind wir auf jeden Fall vor Ort.“ Die Authausener Firma wird dann zunächst den Erdwall an der Turnhalle zurücknehmen, die spätere Feuerwehrzufahrt als provisorische Bauzufahrt und später endgültig herrichten, Ver- und Entsorgungsleitungen verlegen, das Gebäude für eine notwendige Trockenlegung außen komplett frei schachten, die Springbrunnenanlage bauen sowie pflastern.

Auch im Inneren geht es so langsam los. „Die Entrümpelung ist mit wenigen, aber sehr engagierten Bürgern gut gelaufen“, sagt Schneider. Die Planungen seien zudem inzwischen so weit vorangekommen, dass er hofft, dass die Gemeinde die Aufträge im November ausschreiben kann und ab Januar saniert werden kann.

Überraschungen im Schloss

Das Presseler Schloss hielt bereits im Vorfeld einige Überraschungen bereit. So fand sich beispielsweise unter der Treppe kein Fundament, auch die Klinkerfassade hängt nur „in der Luft“.

Zu den umfangreichen Vorarbeiten gehört auch die von Sandra Haselbach, einer Krostitzer Restauratorin im Handwerk. Sie ist in diesen Tagen mehrfach zur sogenannten Befunduntersuchung vor Ort. Sie soll beispielsweise herausfinden, wie die Wände des 1911 erbauten Gutshauses aussahen. „Allerdings“, so konstatiert die Krostitzerin, sei „hier wahnsinnig viel Leimfarbe draufgekommen“, sodass die Analyse schwierig sei. Doch an den Innentüren wie auch an dem Sockel im Treppenhaus habe sie zumindest Holzimitate gefunden.

Von Ilka Fischer

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