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Bad Düben In Bad Düben geht der Trend zu größeren Wohnungen
Region Bad Düben In Bad Düben geht der Trend zu größeren Wohnungen
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00:19 13.07.2017
Peter Kurkowski bei letzten Reinigungsarbeiten auf dem Balkon seiner neuen Wohnung im Heidering 13. Er hat die Drei-Raum-Wohnung mit seiner Frau Marlene am 1. Juli bezogen. Quelle: Ilka Fischer
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Bad Düben

160 000 von 400 000 Euro: So lässt sich in aller Kürze das Halbjahresfazit in Sachen Investitionen bei der Wohnungsgenossenschaft Heideland in Bad Düben zusammenfassen. „Den Großteil davon“, so weiß Vorstandsmitglied Birgitt Knötzsch, „haben wir mit 120 000 Euro direkt in die Modernisierung der Wohnungen gesteckt, die neu vermietet wurden.“ Wenn nach vielen Jahren ein Mieterwechsel ansteht, würde in der Regel schon komplett saniert. Und für Sanitäranlagen, Elektrik, Fußboden und Türen kämen dann schon mal schnell bis zu 20 000 Euro pro Wohnung zusammen.

Trend geht von Wannen zu Duschen

Insgesamt, so die Einschätzung von Birgitt Knötzsch, die gemeinsam mit Karin Meier und Horst Nehring die Geschicke der Wohnungsgenossenschaft lenkt, gehe auch in Bad Düben der Trend zu größeren Wohnungen. Vor allem größere Küchen und Bäder würden gewünscht. Bei Bädern wiederum stünden Duschen stärker als Badewannen in Kurs.

Wo es passt, kommt die Genossenschaft, die derzeit 330 Wohnungen besitzt, den Wünschen nach, verändert Grundschnitte. Da werden dann aus drei Wohnungen mal zwei oder ein Zimmer einer Vier-Raum-Wohnung wird Bad und Küche zugeschlagen. Das kommt offensichtlich gut an, denn die derzeitige Leerstandsquote von zehn Wohnungen, was unter drei Prozent entspricht, ist auch operativen Dingen geschuldet. Die eine oder andere Wohnung, für die die Genossenschaft nach wir vor nur eine moderate Miete von 5,30 bis 5,60 Euro je Quadratmeter verlangt, soll deshalb auch im zweiten Halbjahr auf Vordermann gebracht werden.

Sieben Bäume neu gepflanzt

Außerhalb der Wohnungen hat die Genossenschaft in diesem Jahr bereits die Dachbodendämmungen im Heidering 7 sowie in der 18/19 und 20/21 fortgeführt. Außerdem wachsen seit dem Frühjahr fünf Kugelahornbäume, ein Ahornbaum und eine Rotbuche auf den Freiflächen am Heidering.

Noch geplant sind in diesem Jahr das Pflastern von Parkflächen vor dem Heidering 10 und 21, das Malern des Treppenhauses im Heidering 6/7 sowie die Fassade im Windmühlenweg 28. Außerdem sollen hier und an der 26 am Hinterausgang gepflastert und Trockenlegearbeiten durchgeführt werden „Allerdings“, so schätzt Birgitt Knötzsch ein, „wird das sicher nicht vor September.“ Denn die Auftragsbücher der Firmen seien voll.

Dennoch werden im Sommer auf jeden Fall noch vier Bäder in bewohnten Wohnungen saniert. Das klappe in Absprache mit den Mietern, die für diese Zeit verreisen oder in den Garten ziehen, richtig gut.

Nachfrage nach Fahrrad- und Rollatorboxen

Ins Rollen gekommen ist auch die Vermietung vom Fahrrad/ Rollatorboxen. Karin Meier kennt die genauen Zahlen: „37 stehen inzwischen.“ Gerade derzeit laufe wieder eine Umfrage. Neun Mitglieder haben bereits Interesse bekundet, sodass im Herbst eine Sammelbestellung der je 700 Euro kostenden Boxen rausgehen kann. Dass die Genossenschaft dann lediglich fünf Euro Monatsmiete verlangt und damit kein gutes Geschäft macht, ist dem Vorstand klar. Doch darum gehe es in der Genossenschaft ja auch nicht. Marlene und Peter Kurkowski wissen dies zu schätzen. Sie zogen zum 1. Juli in den Heidering 13 in eine Drei-Raum-Wohnung. „Gegenüber unserer alten Wohnung im Postweg haben wir hier viel weniger Verkehr, zudem eine gute Wohnqualität und Balkon“, so der 65-jährige Peter Kurkowski. Er freut sich aber auch über die extragroße Dusche an der Fensterfront des Bades. „Dass sie so eingebaut wurde, das war unser Wunsch.“

Von Ilka Fischer

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