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Bad Düben In Bad Dübens Biergärten sind Sprudelwasser und Schorlen der Renner
Region Bad Düben In Bad Dübens Biergärten sind Sprudelwasser und Schorlen der Renner
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22:00 19.07.2010
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. Bei den meisten Gaststätten und Hotels ist Biergartensaison. Wie die bisher verlaufen ist, wollte die Kreiszeitung von den Wirten wissen und begab sich auf Tour.

Station eins: Der Weltenbummler am Paradeplatz. Dort ist Wirtin Alexandra Redmer fleißig am Zapfen und Flaschen öffnen. „Radler und alkoholfreie Getränke, auch mal unsere selber gemachte Erdbeerbowle sind gefragt", erzählt sie. Der Biergarten ist gut besucht. Unter anderem sitzt am LVZ-Stichproben-Tag Bad Dübens Schuhmacher Horst Littmann mit Mitarbeitern unterm Sonnenschirm, verabschieden gerade eine Kollegin. Neugierig sind sie auf die Berliner Weiße, die Redmer im Angebot hat. Doch Littmann bleibt dann letztlich lieber dem Gerstensaft treu – schön kühl, das mag er.

50 Außenplätze hat die Weltenbummler-Wirtin im Angebot. Und die werden an lauen Sommerabenden gern genutzt. „Wir merken schon, dass es dieses Jahr für viele Leute extrem warm ist. Sie bevorzugen eher die leichte Küche, viel Fisch und Salat", sagt sie. Und davon hat der Weltenbummler Vielfältiges auf der Karte.

Ein paar Häuser weiter im National ist es um diese Jahreszeit „drinnen meistens leer", erzählt Hotelier Peter Gleißner. Seine 50 Plätze werden ebenso rege genutzt wie die im Weltenbummler. „Bis jetzt können wir nicht meckern. Ich bin ganz zufrieden.Es läuft besser als im ersten Quartal", berichtet er. Seine Gäste würden vornehmlich auf Mineralwasser, Bier und Wein schwören.

Wein ist auch das Stichwort für Wirt Maik Schmidt vom Goldenen Löwen. „Weinschorlen gehen ganz gut, auch Radler", sagt er. Die 80 Plätze im Innenhof füllen sich in Sommermonaten vor allem mit Radfahrern, die die Muldebrücke queren und direkt bei ihm landen. Und die hätten freilich in erster Linie keinen Durst auf zu viel Alkoholisches. Schließlich geht für viele die Reise nach einem Mittags-Stopp weiter.

Weiter geht es für uns auf die Hammermühle zur gleichnamigen Gaststätte – ein seit Jahrzehnten klassisches Ausflugslokal. Auf Station vier der Tour sind 20 Plätze im Außenbereich die meiste Zeit gut besetzt, erzählt Gisela Glavanits. „Wir sind zufrieden, können uns nicht beschweren. Die Saison läuft gut." Die Gäste würden mehr erfrischende Getränke bestellen, statt Bier und Schnaps. Radler sei beliebt, so die Wirtin.

Über 20 Biergartenplätze verfügt auch die Gaststätte „Zur Kegelbahn". Doch bei der Hitze zieht es dort die meisten Gäste lieber in die klimatisierte Gaststube. „Draußen hält es kaum einer aus. Drinnen haben wir heruntergekühlte

20 Grad. Das gefällt den Leuten mehr", sagt Wirt René Symalzek. Die Saison sei bisher „ganz gut" verlaufen. Doch in Sommermonaten sei ohnehin nicht so viel los bei ihm. Zu den Stammgästen gehörten die Kegler und wenn Fußballsaison ist die Fans. Bevorzugtes Getränk in der Kegelbahn: Hefeweizen vom Fass.

Fazit der Biergartentour, die nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt: Das Bier ist dieses Jahr nicht unbedingt der Renner bei den Gastwirten.

Nico Fliegner

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