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In Bad Dübens Kitas geben sich Bauarbeiter die Klinke in die Hand

In Bad Dübens Kitas geben sich Bauarbeiter die Klinke in die Hand

Die rund 420 Mädchen und Jungen der Kindertagesstätten "Spatzenhaus" und "Märchenland" freuen sich in diesen Tagen über Frau Holle, die endlich begonnen hat, ihre Betten auszuschütteln.

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Thomas Göbel und Steffen Naumann (von links) von der Firma APW Leipzig installieren die neuen Wasserleitungen im Keller der Kindertagesstätte "Spatzenhaus". Die Arbeiten nähern sich allmählich dem Ende, dann müssen noch die alten Leitungen raus.

Quelle: Steffen Brost

Bad Düben. Doch während sich die Knirpse im Freien bei Schneeballschlacht und Rodelpartie vergnügen, laufen in den Einrichtungen umfangreiche Bauarbeiten.

Im "Spatzenhaus" werden noch bis Ende März das komplette Trinkwasserleitungsnetz sowie die Abwasserleitungen erneuert. Die vorhandenen Leitungen stammen aus den 1970er-Jahren, als der zweigeschossige Plattenbau errichtet wurde. "Die bauausführende Firma aus Leipzig liegt gut in der Zeit. Es sind bereits alle neuen Leitungen eingebaut. In den nächsten Tagen wird schrittweise umgebunden und das neue System in Betrieb genommen. Danach erfolgt der Rückbau der alten Wasserrohre", sagt Markus Krisch vom Bauamt der Stadt. "Wir mussten die neuen Leitungen parallel zum laufenden Betrieb einbauen, damit wir eine ständige Sicherstellung von Wasser hatten. Lediglich der Hortbereich ist von dieser Baumaßnahme ausgenommen." Dort wurden die Leitungen schon 2006 ausgewechselt.Rund 80 000 Euro steckt die Stadt in die Modernisierungsmaßnahme. Zu 50 Prozent wird der Umbau aus dem Programm "Stadtumbau Ost" gefördert.

Die Bauarbeiten gehen jedoch weiter. In diesem Jahr ist die Erneuerung der Wärmeübergabestation im Keller geplant. "Die ist ebenso alt wie das Gebäude. Es bedarf einer neuen Station, um künftig effizienter arbeiten zu können", so Krisch weiter.

Im nächsten Jahr folgt die Sanierung des Küchenbereiches sowie die Umsetzung weiterer Brandschutzmaßnahmen. Hier soll vor allem die Elektrotechnik an die modernen Standards des Brandschutzes angeglichen werden. "Die Umbauten erfolgen bei vollem Betriebsablauf. Die Kinder und Eltern wissen darüber Bescheid. Bis auf Lärm, der aus dem Keller zu hören ist, läuft alles optimal. Es ist eine gute Zusammenarbeit mit der Baufirma", zeigt sich Kita-Leiterin Simone Walter zufrieden.

Nur wenige Meter weiter wird in der Kindereinrichtung "Märchenland" ebenfalls fleißig gewerkelt. Dort setzt eine Nischwitzer Firma in Zusammenarbeit mit der Eilenburger Fenstertechnik verschiedene Brandschutzmaßnahmen um. "Es wird in insgesamt vier Bereichen ein zweiter Rettungsweg geschaffen. Dazu werden in verschiedenen Gruppenräumen zusätzliche Türen in Richtung Hof eingebaut", erklärt Markus Krisch. Darüber hinaus soll der gesamte Flurbereich des Hauses brandschutztechnisch auf den modernen Stand gebracht werden. An verschiedenen Stellen kommen sogenannte Rauschutztüren zum Einsatz, die sich im Ernstfall selbstständig schließen und nicht betroffene Bereiche rauchfrei halten. Die Kosten in Höhe von rund 35 000 Euro teilen sich Bund, Land, Landkreis, Stadt und die Arbeiterwohlfahrt. "Es läuft alles wie geplant. Die Arbeiten sind ja auch zeitlich begrenzt. Weil wir für die Dauer der Maßnahme einige Gruppenräume nicht nutzen konnten, hatten wir im Vorfeld mit den Eltern gesprochen. Die Muttis, die zu Hause sind, haben in dieser Zeit ihre Kinder schon mittags abgeholt, um die Situation zu entlasten. Alles klappte prima", erzählt Kita-Leiterin Sieglinde Wuttke.

Bereits in den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Baumaßnahmen an den beiden Objekten erfolgreich umgesetzt. 2009 wurden im "Spatzenhaus" die Fassade, Wärmedämmung, Farbgestaltung, Teilbereiche des Brandschutzes, Fenster und einige andere Dinge auf Vordermann gebracht. 2010 erfolgten Modernisierungsmaßnahmen im Elektro- sowie Brandschutzbereich. Der Hausalarm ist neu und eine Videoüberwachung wurde eingebaut. Finanziert wurde das alles über das damals aufgelegte Konjunkturpaket II. Ohne dieses Förderprogramm hätten sich die Maßnahmen über Jahre hingezogen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.01.2014
Steffen Brost

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