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Bad Düben In der Grünstraße entsteht ein Haus für altersgerechtes Wohnen
Region Bad Düben In der Grünstraße entsteht ein Haus für altersgerechtes Wohnen
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10:00 11.06.2016
Simone und Mike Kühne (mit Helm) mit Architekten, Vertretern der Awo und der Stadt, Baufirma sowie Maklerbüro beim ersten Spatenstich für den Wohnpark. Quelle: privat
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Bad Düben

Die Genehmigungen für die Wohnanlage Grünstraße in Bad Düben liegen vor, der Bauauftrag ist vergeben. Beste Gelegenheit, um das Vorhaben offiziell zu starten. Am Donnerstagnachmittag luden die Bauherren Simone und Mike Kühne zu Spatenstich und Grundsteinlegung und einem kleinen Imbiss ein. Neben Bauleiter Axel Paak, Bauamtsleiterin Heike Dietzsch, Vertretern der Awo und des Maklerbüros waren rund 100 künftige Bewohner und Interessenten da.

Entstehen sollen auf dem 5000 Quadratmeter großen Areal rund 1630 Quadratmeter Wohnfläche mit 27 zwischen 45 und 70 Quadratmeter großen Ein- und Zwei-Raum-Wohnungen für altersgerechtes Wohnen. Zur Grundausstattung gehören eine ebenerdige Dusche sowie ein Balkon. Alle Wohnungen sind barrierefrei und über einen zentral angebrachten Aufzug erreichbar. Für ein geselliges Beisammensein gibt es Gemeinschaftsräume.

Ein vom Ingenieurbüro Paak entwickeltes Projekt, das vor allem bei älteren Bürgern auf großes Interesse stößt. Der Wohnpark befindet sich im Herzen der Kurstadt, in direkter Nähe zur öffentlichen Nahversorgung. Zudem sind Arztpraxen, Apotheke, Physiotherapeuten, Banken, Friseur, Lokale und Läden in unmittelbarer Nähe. Auf Wunsch wird jedem Bewohner Unterstützung bei der Haushaltsführung und der Pflege bei Angehörigen angeboten, wenn es um die Versorgung mit Mahlzeiten, Wäschereinigung, pflegerische Hilfen oder allgemeine Betreuungsdienste geht. Es gibt Schwesternotrufe in jeder Wohnung.

Wenn Mike Kühne vom 3,5-Millionen-Euro teuren Projekt spricht, kommt er nicht umhin, an die Ereignisse vom April 2015 zu erinnern, als ein Brand auf dem Betriebsgelände von Mercedes-Kühne enormen Schaden anrichtete. Die daraufhin getroffene Entscheidung, dass das Unternehmen seinen Betriebssitz dank einer Investition im siebenstelligen Euro-Bereich von der Torgauer Straße/Grünstraße in die Görschlitzer Straße verlegt und sich aus dem vor allem von Wohnbebauung geprägten Gebiet zurückzieht, setzte Planungen für das Projekt Wohnheim frei, das Kühne mit Partnern am Werkstattstandort realisieren will. Während der Wohnpark in der Realisierungsphase ist, ist dies bei den anderen beiden Vorhaben noch nicht so weit. In puncto Pflegeheim werde, so Kühne, an der Weiterentwicklung des Projektes gearbeitet.

Von Kathrin Kabelitz

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