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Bad Düben Ingo Auge (54) ist neuer Vize-Bürgermeister in der Gemeinde Laußig
Region Bad Düben Ingo Auge (54) ist neuer Vize-Bürgermeister in der Gemeinde Laußig
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19:30 15.06.2016
Ingo Auge ist der neue Vize-Bürgermeister in Laußig. Quelle: Ilka Fischer
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Laußig

Ingo Auge ist der neue stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Laußig. Er wurde bei der Gemeinderatssitzung am Dienstag im Bürgerhaus Pristäblich knapp mit vier Ja-Stimmen bei drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen gewählt.

Zuvor war Harald Trebeljahr (CDU) mit seinem Antrag gescheitert, die Wahl auf die nächste Sitzung zu verschieben. Begründet hatte er dies damit, dass dann sicher mehr als neun von vierzehn Gemeinderäte anwesend sein würden. Notwendig war die Wahl nach dem überraschenden Tod des vorherigen stellvertretenden Bürgermeisters Remo Richter (CDU) im April geworden. Er hatte bei seiner Wahl im August 2014 zehn von dreizehn Stimmen auf sich vereinen können.

Davon war sein Nachfolger weit entfernt. „Für mich“, so der neue Laußiger Vize-Bürgermeister, „stehen in der Gemeinde aber ohnehin nicht die parteilpolitischen Probleme im Vordergrund. Vielmehr geht es doch darum, das Beste für die Gemeinde herauszuholen.“ Dafür gehört für den 54-Jährigen der Erhalt aller derzeitigen Einrichtungen, insbesondere der Kindertagesstätten und der Grundschule.

Ingo Auge arbeitet als Kriminalbeamter beim Landeskriminalamt und ist Vater zweier erwachsener Kinder und einer Tochter im Grundschulalter. Er lebt seit 2003 in Pristäblich und wurde 2014 in den Gemeinderat gewählt. Er engagiert sich zudem als Elternsprecher an der Grundschule Authausen.

Als Nachrücker und damit die Reihen der CDU im Gemeinderat wieder vervollständigen wird Manfred Otto. Er hat sein Einverständnis dazu erklärt, war am Dienstag aber verhindert.

Im Gemeinderat Laußig sitzen damit wieder 14 Räte. Davon hat die Freie Wählervereinigung fünf Sitze. Je drei Sitze gingen bei der Wahl im Sommer 2014 an die CDU und an die Allgemeine Wählervereinigung, je einer an Die Linke, die Landfrauen und die SPD.

Von Ilka Fischer

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