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Jugendfeuerwehren rund um Delitzsch und Eilenburg treffen sich zum Zeltlager

Sport, Spaß und Delegiertenversammlung Jugendfeuerwehren rund um Delitzsch und Eilenburg treffen sich zum Zeltlager

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehren der Region Delitzsch/Eilenburg haben sich am Wochenende zum Zeltlager und zur Delegiertenversammlung an der Eilenburger Kiesgrube getroffen.

Stolz tragen die Jungfloriane die Fahnen verschiedener Wehren ins Festzelt. Angeführt werden sie von Kreisjugendsprecherin Frances Horenburg.

Quelle: Anke Herold

Eilenburg. Zelte aufbauen, anmelden, erst einmal die Lage peilen oder schnell noch mal baden gehen. Während sich die rege Betriebsamkeit an der Kiesgrube Eilenburg langsam legt, nimmt das fünfzehnte Zeltlager der Jugendfeuerwehr langsam Gestalt an. Fast pünktlich ruft Kreisjugendfeuerwehrwart Holm Grüttner zum Antreten vor dem Festzelt. Aufgeregt stehen die jüngsten Floriane des Kreisgebietes erwartungsvoll am Freitagabend bereit. Früh übt sich, wer einmal eine Feuerwehrfrau oder ein Feuerwehrmann werden will. In der Region rund um Delitzsch und Eilenburg gibt es insgesamt 38 Jugendfeuerwehrgruppen, und davon waren 22 am vergangenen Wochenende vor Ort. Alle zwei Jahre versammeln sich die angehenden Feuerwehrfrauen und -männer, um an der Delegiertenversammlung und den Übungen teilzunehmen.

Rechenschaftsbericht gegeben

Das Armaturenpuzzle verlangte Wissen, Geschick und Schnelligkeit

Das Armaturenpuzzle verlangte Wissen, Geschick und Schnelligkeit.

Quelle: Anke Herold

Stolz trugen die Jungfloriane, angeführt von Kreisjugendsprecherin Frances Horenburg, die Fahnen verschiedener Wehren ins große Festzelt herein. Aufmerksam verfolgten die Mädchen und Jungen dann den Rechenschaftsbericht von Kreisjugendwart Holm Grüttner, der vor allem lobte, was die Jugend in den vergangenen Jahren alles geschafft hat. Er selbst stellte sich erneut zur Wahl und wurde von den Delegierten in einer offenen Wahl mehrheitlich bestätigt. In einer geheimen Wahl konnte sich zudem Hartmuth Reithe als stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart gegen seine Konkurrentin Peggy Giert durchsetzen.

Der Regenguss und das kurze Gewitter machten der Versammlung am Freitagabend einen kleinen Strich durch die Tagesordnung. Souverän jedoch wurde die Situation gemeistert, die Zusammenkunft einfach verkürzt und das Abendessen für alle ins Festzelt verlegt.

Gut gestärkt konnten am anderen Morgen die Kinder und Jugendlichen zeigen, was in ihnen steckt. Ein Stationslauf mit insgesamt acht Haltepunkten wurde rund um die Kiesgrube absolviert. Die Aufgaben und Aufträge ähnelten sehr den Übungen, die in den Grundausbildungen der zukünftigen Floriane eine Rolle spielen. Beispielsweise das Betätigen einer Kübelspritze und das Zielspritzen aus sieben Meter Entfernung oder das Armaturenpuzzle, das Wissen, Geschick und Schnelligkeit abverlangte. Beim Tunnelball hingegen stand der Spaß im Vordergrund. Der runde Körper musste so schnell wie möglich durch einen Feuerwehrschlauch befördert werden. Gemeinsam schafften das Gina Fischer und Valentino Kattwinkel aus Taucha. „Wir haben jede Menge Spaß hier. Das gemeinsame Zusammensein und die Abendveranstaltungen machen riesigen Spaß“, resümierten beide übereinstimmend.

Organisiert vom Jugendforum

Das Betätigen der Kübelspritze mit 10 Liter Wasserinhalt war sehr kraftintensiv und beim Zielspritzen aus sieben Meter Entfernung bedarf es gro

Das Betätigen der Kübelspritze mit 10 Liter Wasserinhalt war sehr kraftintensiv und beim Zielspritzen aus sieben Meter Entfernung bedarf es großer Geschicklichkeit.

Quelle: Anke Herold

Organisiert wurde das Zeltlager vom Jugendforum. Unter der Federführung von Frances Horenburg stellten die Jugendsprecher gemeinsam ein Programm zusammen. Die Cocktailbar am Abend, deren Erlös an das Kinderhospiz Bärenherz geht, die Jugendwarttalentshow die anschließende Disco und das sonntägliche Neptunfest gehörten zum Ideenschatz und konnten erfolgreich umgesetzt werden. Unterstützt wurden die jungen Leute von ihren Betreuern aus den jeweiligen Wehren, dem Kreisjungendwart nebst Stellvertreter und den verschiedenen Fachgebietsleitern, die vor allem beratend zur Seite standen. Auf dieses gelungene und tolle Wochenende kann die Jugendfeuerwehr sehr stolz sein.

Von Anke Herold

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