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Bad Düben Kanalbau in der Kleinen Aue in Laußig
Region Bad Düben Kanalbau in der Kleinen Aue in Laußig
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00:20 04.08.2017
In der Gemeindeverwaltung freut man sich über den korrigierten Fördermittelbescheid. Quelle: Wolfgang Sens
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Laußig

Das hilft der Gemeinde Laußig enorm: „Wir haben den nach oben korrigierten Fördermittelbescheid zur Beseitigung der Hochwasserschäden am Laußiger Kanalnetz erhalten“, erzählt ein sichtlich erleichterter Bürgermeister Lothar Schneider (parteilos). Das Beheben des beim Hochwasser im Juni 2013 am Kanalnetz verursachten Schadens hatte sich am Ende doch als erheblich kostenintensiver herausgestellt. Statt der ursprünglichen Schadenssumme von 422 000 Euro sind es nun tatsächlich 590 000 Euro. „Jetzt“, so der Bürgermeister weiter, „können wir die entsprechenden Kanalbauten in Laußig in Angriff nehmen.“ Die Ausschreibung der Arbeiten in der Kleinen Aue und dem sich anschließenden Bereich Dübener Straße ist raus. Voraussichtlich ab August, schätzt Schneider ein, sind die Bauarbeiter in der Kleinen Aue vor Ort.

In diesen Straßen wird gebaut

Anschließend werden in der weiteren Dübener Straße, der Hauptstraße, der Schulstraße, der Denkmalstraße und der Mittelstraße die maroden Kanäle in mehreren Bauabschnitten erneuert. An den Kanälen in Gruna und Pristäblich müssen zudem punktuell Schäden beseitigt werden beziehungsweise Sanierungsarbeiten erfolgen. Während für die ersten Kanalbauarbeiten noch Hochwassergelder zum Einsatz kommen, gilt das für den Großteil der Kanäle nicht.

Moderne Kanäle

Insgesamt muss die Gemeinde, die das Abwasser in den Ortsteilen Laußig, Pristäblich und Gruna in Eigenregie entsorgt, sogar rund 3,5 Millionen Euro in eine EU-konforme und auf den heutigen Stand der Technik befindliche Abwasserentsorgung stecken. Ein gutes Drittel davon hat sie abgearbeitet. Rund 1,2 Millionen Euro stecken bereits in der Überleitung des Abwassers nach Bad Düben, in drei Pumpstationen sowie im Abriss der alten Laußiger Kläranlage. Schon heute zeichnet sich ab, dass das von den Gesetzgebern vorgegebene Ziel, mit der Sanierung bis Ende 2018 komplett fertig zu sein, wohl nicht zu schaffen sein wird. Das spiegelt sich auch in der mittelfristigen Finanzplanung der Gemeinde wider. So plant die Kommune für 2018 die Aufnahme eines Abwasserkredites in Höhe von 500 000 Euro. In den folgenden beiden Jahren sollen es dann jeweils 250 000 Euro sein. Damit werden die drei Ortsteile 2020 über ein vollständig saniertes Kanalnetz verfügen.

Von Ilka Fischer

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