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Bad Düben Klare Regeln für Frühlingsfeuer in Bad Düben
Region Bad Düben Klare Regeln für Frühlingsfeuer in Bad Düben
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18:26 04.04.2018
Lager- und Frühlingsfeuer wie dieses hier auf dem Gelände der Obermühle in bsad Düben sind generell anmeldepflichtig. Die Genehmigung gibt es bei der Stadtverwaltung. Quelle: Steffen Brost
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Bad Düben

Der Frühling kommt und mit ihm wieder vielerorts zahlreiche Frühlingsfeuer. Bereits am vergangenen Wochenende wurden in vielen Gemeinden Osterfeuer zur Pflege des alten Brauchtums gezündet. In Bad Düben und den Ortsteilen werden dagegen weniger solche Feuer angezündet. „Es gibt die traditionellen Osterfeuer in Schnaditz, Tiefensee und Bad Düben. Aber es haben in diesem Jahr deutlich weniger private Leute so ein Feuer angemeldet“, sagt Bad Dübens Ordnungsamtsleiterin Gabriele Leibnitz. Denn wer so ein Feuer oder generell ein Lagerfeuer zünden will, muss sich an klare Vorschriften halten. Die sind in Bad Düben über die Polizeiverordnung der Stadt geregelt.

Feuer nur bis Ende April

Lagerfeuer dürfen nur von Oktober bis Ende April abgebrannt werden und sind mindestens fünf Tage zuvor schriftlich bei der Stadtverwaltung anzumelden. Die Erteilung der Genehmigung ist kostenpflichtig. Dafür wird eine Verwaltungsgebühr in Höhe von fünf Euro verlangt. Außerdem ist jede Genehmigung mit Auflagen verbunden.

Was alles verbrannt werden darf und was nicht, steht in der Verordnung. Gartenabfälle dürfen generell nicht verbrannt werden, nur gut getrockneter Baumverschnitt. Außerdem muss vor jedem Entzünden der Haufen umgesetzt werden, damit dort lebende Tiere wie Igel nicht Opfer der Flammen werden. Dagegen ist für das Verbrennen von trockenem Ast-, Spalt- oder Schnittholz in Feuerkörben oder Feuerschalen auf der heimischen Terrasse keine Genehmigung erforderlich. Hier sind aber ebenfalls die forstrechtlichen Bestimmungen, privaten Vorgaben und brandschutzrelevanten Bedingungen zu beachten.

Genehmigung der Ortspolizeibehörde

„Größere Feuer wie Brauchtumsfeuer, bedürfen im Vorfeld einer Genehmigung der Ortspolizeibehörde. So muss das Abbrennen von der Feuerwehr begleitet werden. Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr ist zudem noch kostenpflichtig“, so Leibnitz.

Von Steffen Brost

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