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Kleine Michi ganz groß

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137 Turnerinnen und Turner aus Tschechien, Bayern, Sachsen-Anhalt und Sachsen trafen sich am Wochenende zum 21. Internationalen Partnerschaftsturnfest in Bad Düben.

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In Bad Düben fand am Wochenende das 21. Internationale Partnerschaftsturnfest statt.

Quelle: Steffen Brost

Bad Düben. Das internationale Starterfeld war zum ersten Mal in der Kurstadt zu Gast. Die vergangenen 20 Auflagen fanden im oberbayrischen Bad Tölz statt.

"Wir freuen uns, auf diese Art und Weise auch mal unsere Freunde in Sachsen, speziell die Bad Dübener wiederzutreffen. Die waren seit vielen Jahren Stammgäste bei uns", sagte Kurt Schmidt vom TV Bad Tölz. Bereits am Freitagabend wurde die Gäste von Sokol Rokycany, Lokomotiva Cheb, SV Felsenkeller Dresden, SV Schneeberg, TV Bad Tölz, Chemie Leuna und Oschatzer TV in Bad Düben im Rahmen eines Empfangs in der Mittelschule willkommen geheißen. Fast alle wählten die zeitige Abreise, hatte Bad Düben doch extra das Oktoberfest von München an die Mulde geholt. "Wenn schon nicht in München, dann gehen wir in Bad Düben auf die Wies´n. Außerdem wollen wir die Stadt etwas kennenlernen", freute sich Kurt Schmidt.

Alles hatten die Gastgeber vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben generalstabsmäßig organisiert. Nicht nur die beiden Wettkampftage, sondern auch die Übernachtung samt Frühstücksversorgung sowie eine Turnshow und eine Kinderdisko lag auf den Schultern der veranstaltungserprobten Blau-Gelben. Sonnabendvormittag stand der erste Wettkampf der KM3-Turnerinnen auf dem Programm. Und hier wuchs eine ganz kleine über sich hinaus. Zum ersten Mal überhaupt trat die elfjährige Michelle Wünsch vom gastgebenden Bad Dübener Turnverein in der hohen Wettkampfklasse an. Und das mehr als souverän. Ohne mit der Wimper zu zucken, zog Michi ihren Vierkampf an Sprung, Stufenbarren, Balken und Boden durch. Am Ende winkte der goldener Siegerpokal, den sie aus den Händen von Turnolympiasieger Klaus Köste bekam. Mit 49,05 Punkten siegte Wünsch vor Katerina Bouckova von Lokomotiva Cheb mit 48,20 Punkten und der zweiten Bad Dübenerin Anne Fiedler. Im gleichen Durchgang trafen auch die Frauen aufeinander.

Die erfahrenen Turnerinnen nutzten den Wettkampf gleich als Test für die am kommenden Sonnabend in Markkleeberg stattfindenden Landesligawettkämpfe. In der Frauenkonkurrenz landeteLisa Dörr mit 49,35 Punkten auf dem Silber- und Lisa Heinicke mit 47,45 Punkten auf dem Bronzeplatz. Am Sonnabendnachmittag marschierten dann die Turner der KM4 in die Wettkampfarena bei der Bundespolizeiabteilung ein. Bad Dübens einzigster Vertreter, Christopher Lingner, trotze seiner Schmerzen im Rücken und konnten seine Erfahrung gegenüber seiner Konkurrenz aus Oschatz und Bad Tölz ausspielen. Christopher gewann mit 56,10 Punkten vor dem Oschatzer Maik Nitzsche und dem Bad Tölzer Sebastian Seidnader. Mit einer kunterbunten Turnshow allee beteiligten Vereine und einer abendlichen Disko ging der erste Wettkampftag zu Ende. Der zweite begann sehr früh. Schon im halb neun mussten die ersten Turnerinnen der KM4 an die Geräte. Auch hier hatten die Gastgeber einige heißen Eisen im Feuer. "Ich will mich super anstrengen.

Denn unser Trainer nominiert in den nächsten Tagen die Turnerinnen, die in der Landesliga für Bad Düben antreten", hoffte Hanna Schlaak. Fast hätte es bei den Jüngsten in der KM4 für Elisabeth Tan für einen zweiten Platz gereicht. Nur ein dummer Fehler am Stufenbarren vermasselte den Silberrang. Trotzdem durfte sich Elisabeth am Ende über 47,90 Punkte und Rang drei freuen. Gleich drei Podestplätze erkämpften sich die 14- und 15-jährigen Mädchen vom TV Blau-Gelb 90. Trotz Balkensturz reichten Kim Stein 47,90 Punkte für den Sieg vor ihren Vereinskameradinnen Darja Koslov und Vanessa Völz. Janine Bonczyk vervollständigte das erfolgreiche Abschneiden der Blau-Gelben mit einem 3. Platz in der Frauenwertung. "Die Bad Dübener haben einen perfekten Wettkampf abgeliefert. Wir kommen gerne nächstes Jahr wieder", sagte Katerina Weisova von Sokol Rokycany. Auch 2013 ist Bad Düben nochmal Austragungsort des Internationalen Turnfestes, ehe es 2014 wieder nach Bayern geht.

Steffen Brost

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