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Bad Düben Köhlerliesel: "Ich bin ein Waldkind"
Region Bad Düben Köhlerliesel: "Ich bin ein Waldkind"
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13:57 19.05.2015
Gibt ihr Amt als Köhlerliesel am Sonnabend ab: Swetlana Ebert. Quelle: Nico Fliegner

Was ihr besonders gefallen hat und was sie ihrer Nachfolgerin wünscht, erzählt sie im LVZ-Interview.

Das Ende Ihrer Zeit als Repräsentantin ist gekommen. Macht sich schon Wehmut breit oder sind Sie eher froh, das Ehrenamt wieder los zu sein?

Dass ich aufhören muss, ist schon schade. Das war eine schöne Zeit für mich. Aber alles geht einmal zu Ende, auch die Köhlerliesel-Zeit.

Woran werden Sie sich immer wieder gern erinnern?

Toll fand ich die Kürung ganz am Anfang beim Holzskulpturenfest. Die Menschen waren alle sehr herzlich. Aber auch die Fahrt in den Bundestag mit Schülern der Evangelischen Grundschule aus Bad Düben war spannend. Wir haben einen Weihnachtsbaum nach Berlin gebracht. Da ist man mal dorthin gekommen, wo man sonst nicht so einfach hinkommt. In Erinnerung werde ich bestimmt auch die Bürgermeister-Rundfahrt durch unsere Region behalten, weil ich da Orte in der Heide kennengelernt habe, die ich noch nicht kannte.

Was mögen Sie besonders an der Dübener Heide?

Ich würde sagen, der Wald ist es. Ich bin ein Waldkind, gerne in der Region unterwegs. Meine Großeltern hatten bei Radis ein Wochenendgrundstück, da war ich als Kind oft. Das hat mich wohl geprägt.

Sie leben in Bitterfeld-Wolfen, ihre Eltern in Rösa. Wie verbunden sind Sie heute mit der Region?

Wir suchen jetzt nach einer Wohnung hier, wollen aus Bitterfeld-Wolfen weg.

Das spricht ja durchaus für die Dübener Heide. Was hat Ihnen persönlich das Jahr gebracht?

Sicher etwas mehr Bekanntheit, aber nicht in dem Maße, wie meiner Vorgängerin Gabi Schumann. Ich habe auf jeden Fall viele neue, nette Menschen kennengelernt.

Was wünschen Sie Ihrer Nachfolgerin, die am Sonnabend erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird?

Ebenso viele neue Kontakte und dass sie die Region kennenlernt und würdig vertritt auf Festen und Fahrten, die auf sie zukommen. Aber das wird ihr bestimmt gelingen. Interview: Nico Fliegner

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.07.2014

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