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Bad Düben Kontrahenten auf der LVZ-Bühne
Region Bad Düben Kontrahenten auf der LVZ-Bühne
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14:30 19.05.2015
Adina Meier, Mathias Mieth und Amtsinhaberin Astrid Münster (alle parteilos, von rechts) stellen sich beim LVZ-Wahlforum zur Bürgermeisterwahl am Sonntag in Bad Düben den Fragen von Redaktionsleiter Frank Pfütze (links) und Stellvertreter Nico Fliegner sowie von Lesern der Leipziger Volkszeitung. Quelle: Alexander Bley

Dass sich die Kandidaten - das sind Amtsinhaberin Astrid Münster (FWG), Adina Meier (FDP) und Mathias Mieth (Bürgerkreis) - hinter ihrem Namen auf den Wahlzetteln möglichst viele Kreuze wünschen, daran ließen sie beim Wahlkampf-Finale vor zirka 150 Gästen kaum Zweifel aufkommen. Im Herzen der Kurstadt, in der Mehrzweckhalle am Kirchplatz, erlebte das interessierte Publikum fast zwei Stunden lang dennoch Abstufungen, in welcher Art und Weise sich die drei Protagonisten des Abends den Problemen, die in der Kurstadt bewegen, stellen wollen. Herausgekitzelt mit teils recht provokanten Fragen. Am Moderatoren-Tisch gingen Frank Pfütze, Leiter der Lokalredaktion Delitzsch-Eilenburg, und sein Stellvertreter Nico Fliegner mit den Kandidaten auf Tuchfühlung. Da spielte unter anderem das zähe Ringen um Kontrahenten, die sich dem Amtsbonus von Münster stellen wollten, eine Rolle. Aber auch die weitere Entwicklung Bad Dübens zur lebens- und liebenswerten Kurstadt und zum Naherholungsziel in der Dübener Heide und im Großraum Leipzig. Eng verknüpft damit unter anderem die Probleme des öffentlichen Nahverkehrs, von Verkehrsberuhigung, Handel, Gewerbe, Bildung, demografischer Entwicklung, die nicht zum ersten Mal in dieser Zeitung detailliert behandelt wurden.

"Weil ich es kann und schon sieben Jahre als Bürgermeisterin gearbeitet habe", nutzte Astrid Münster selbstbewusst als erste der drei Mitbewerber um den Wahlsieg die Chance, sich für eine weitere Amtszeit zu empfehlen. Gemeinsam mit dem Stadtrat habe sie noch viele Ideen im Kopf, um sich strategisch auf den demografischen Wandel einzustellen. Dabei wolle sie die Älteren, aber auch die Jüngeren in den Prozess einbeziehen.

Mathias Mieth berief sich auf zahlreiche Gespräche, die er in jüngster Zeit mit Gewerbetreibenden geführt habe und die ihm "viel Verbesserungswürdiges" offenbart hätten. Probleme dürften nicht ausgesessen, Kritik müsse ernst genommen werden. "Dafür will ich stets ein offenes Ohr haben und bei der Lösungssuche auf die eigenverantwortliche Kompetenz der Mitarbeiter der Stadtverwaltung setzen."

"Der Stadt dienen, sie voranbringen, Probleme erkennen, nach Lösungen suchen und in die Tat umsetzen", fügte schließlich Adina Meier einem verbalen Schlagabtausch an, den sie gerade mit Münster auf dem Forum teils recht konträr führte. © Kommentar/Seite 28

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.03.2014
Karin Rieck

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