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Kreiselbau in Bad Düben lässt auf sich warten

Kreiselbau in Bad Düben lässt auf sich warten

Dass der Kreisel an Bad Dübens Unfallschwerpunkt Nummer 1 kommt, steht seit Monaten fest - wann, dagegen nicht. Und wie er genau aussehen soll, auch noch nicht.

Bad Düben. "Die Vorplanung zum beabsichtigten Bauvorhaben "Staatsstraße 11, Ausbau Knotenpunkt Schmiedeberger Straße/Postweg in Bad Düben sind weitgehend abgeschlossen und sollen noch in diesem Jahr mit den beteiligten Trägern öffentlicher Belange beraten und abgestimmt werden", sagt Isabel Siebert, Sprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, zum aktuellen Stand. Allerdings: Erst im Ergebnis dieser Abstimmung werde es eine Vorzugsvariante geben, die die bauliche Knotenpunkt-Grundform festlege. Im Gespräch waren bisher eine kleine und eine große Variante. "Aufgrund des frühen Planungsstadiums können wir Fragen zu voraussichtlichen Projektkosten und zum Realisierungs-Termin noch nicht sinnvoll beantworten", so Siebert. Bisher war von rund 216 000 Euro Gesamtkosten die Rede. Auch die Kommune, die finanziell mit im Boot ist, hatte seit rund vier Jahren Kosten in die jeweiligen Haushaltsplanungen eingestellt.

Nirgends passieren in der Kurstadt so viele Unfälle wie in der Schmiedeberger Straße/Postweg. Seit vielen Jahren beschäftigen sich Stadtverwaltung, Polizei, Landratsamt, Kriminalpräventiver Rat und weitere Institutionen mit diesem Fall. Immer wieder kracht es, weil die Vorfahrt missachtet wird oder Autofahrer auf den vor ihnen abbiegenden Vordermann auffahren. In den meisten Fällen bleibt es beim Blechschaden, immer wieder sind aber auch Verletzte zu beklagen. Der Kreuzungsbereich gilt als vielbefahren, die Einsehbarkeit ist dagegen schlecht, ein Radweg fehlt. Fußgänger haben Probleme, wenn sie diesen Bereich queren wollen.

Eine Kreisel hätte viele Vorteile: In erster Linie bringt er eine höhere Verkehrssicherheit mit sich. Die Autofahrer werden faktisch gezwungen, langsamer zu fahren. Zudem sorgt er für mehr Übersichtlichkeit. Zuletzt hatte auch die neue AG Rad, die sich mit der Situation der Radfahrer und Fußgänger beschäftigt, diesen Knotenpunkt als Handlungsschwerpunkt auf der Agenda. Auch sie setzt nun auf den Kreisel.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.06.2015

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