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Krippenspiel traditionell und modern

Krippenspiel traditionell und modern

Heiligabend in der Bad Dübener Sankt Nikolaikirche. Gleich zweimal mussten die Akteure wegen des Andranges in diesem Jahr ran. Der Grund: die Weihnachtsgeschichte, wie sie jeder kennt: Maria und Josef sind auf dem Weg nach Bethlehem.

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Traditionell und Modern wurde das Krippenspiel in der Bad Dübener Sank Nikolaikirche aufgeführt.

Quelle: Steffen Brost

Bad Düben. Die Herbergen sind überfüllt, sie finden nur einen Schlafplatz im Stall.

Dort wird das Christuskind geboren und in eine Krippe gelegt. Gewitzt, mit viel Spaß sowie aktuellen Anlässen gemixt gelang den Hobbyschauspielerin um Regisseurin Henriette Lippold ein traditionelles Stück, dass vielen der kleinen und großen Zuschauer manches Lächeln ins Gesicht zauberte. Zu Weihnachten wird die Geschichte der Geburt Jesu in fast allen Kirchengemeinden als Krippenspiel aufgeführt. Doch es muss nicht immer die herkömmliche Fassung der Reise nach Bethlehem sein. Moderne Inszenierungen sind mittlerweile ebenso beliebt.

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Bad Düben. Heiligabend in der Bad Dübener Sankt Nikolaikirche. Gleich zweimal mussten die Akteure wegen des Andranges in diesem Jahr ran.

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Den Bad Dübenern gelang in diesem Jahr wieder ein origineller Mix aus Tradition und Moderne. Das Krippenspiel ist eine Weiterentwicklung des traditionellen Weihnachtsspiels. Dargestellt wird die Weihnachtsgeschichte, die von der Geburt Jesu handelt. Aufgeführt wird das Krippenspiel meist an Heiligabend in der Kirche. Das Weihnachtsspiel war im Mittelalter ein geistliches Schauspiel von Laien, hervorgegangen aus den liturgischen Weihnachtsfeiern. Schon im 10. Jahrhundert gab es das Krippenspiel am Altar um Maria, Josef und das Christuskind.

Immer mit dabei die Heiligen Drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar. Die Bibel erzählt von den Weisen, die, vom Stern geführt, schließlich in Bethlehem im Stall ankommen. Dort fallen sie vor dem Jesuskind nieder, huldigen dem Kind und der Mutter und bringen ihre Geschenke dar: Gold, Weihrauch und Myrrhen. Durch eine himmlische Offenbarung gewarnt, treten sie schließlich einen geheimen Rückweg an, um dem Zorn des Königs Herodes zu entgehen.

Steffen Brost

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