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Langzeitarbeitslose legen Hand an

Langzeitarbeitslose legen Hand an

Laußig. Fit für den Arbeitsmarkt - das sind die 16 Frauen und Männer, die derzeit an einem Arbeitsmarktprogramm bei der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) in Laußig teilnehmen, nicht.

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Holz von der Borke befreien: Joachim Krüger, Annett Kaufmann und Susann Abicht (von links) zeigen, wie das geht - und noch mehr: Sie bauen ein Hochbeet, wollen damit ihre handwerklichen Fähigkeiten zeigen.

Quelle: Nico Fliegner

Noch nicht, denn Ziel ist, sie wieder auf den Arbeitsmarkt zu bringen - mit all ihren individuellen Fähigkeiten, vornehmlich jedoch in sogenannte grüne Berufe. Deshalb stehen unter anderem auch ihre handwerklichen Fähigkeiten im Mittelpunkt des von der EU geförderten Programms: Die Frauen und Männer aus Eilenburg und Laußig bauen beispielsweise Hochbeete und Wanderschilder, erhalten zudem ein Bewerbungstraining und durchlaufen einen Styling-Check. Ebenso erhalten sie Deutsch-Unterricht und lernen, wie man mit modernen Medien umgeht. Dinge, die für das Berufsleben wichtig sind.

"Das ist eine Jahresmaßnahme", sagt Ramona Seyfert von der LEB Nordsachsen. Ziel sei die Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und Steigerung der Chancen zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Aber auch soziale Ausgrenzung soll minimiert werden.

Bis Dezember werden die Hartz-IV-Empfänger im Einsatz sein und sollen dann möglichst einen Job finden. Doch die Aussichten sind nicht allzu rosig, weiß Seyfert aus Erfahrung. Denn beispielsweise im Bereich Forst unterzukommen, sei schwierig. Die einzige Branche, die sucht, ist die Landwirtschaft.

Susann Abicht, eine der jüngsten Teilnehmerinnen, ist jedenfalls ehrgeizig am Werk, erklärt, wie das Hochbeet entsteht, das am Ländlichen Bürgerzentrum seinen Platz finden soll. Ob sich ihr Einsatz eines Tages lohnt, wissen die Frauen nicht. Was man ihnen jedoch anmerkt: Sie sind wissbegierig, freundlich und offenherzig, weil sie jeden Tag eine Aufgabe haben, in der Gemeinschaft sind und gebraucht werden. Für die meisten ein wichtiger Lebensbaustein.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.05.2013

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