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Laußig investiert Millionen ins Abwasser

Laußig investiert Millionen ins Abwasser

Laußig. Die genauen Kosten stehen zwar noch nicht fest. Doch dass die neue Druckleitung, die das Abwasser der 1700 Einwohner von Gruna, Laußig und Pristäblich ins Klärwerk nach Bad Düben transportieren soll, im nächsten Jahr gebaut wird, schon.

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Wird nicht saniert: die Kläranlage Laußig. Eine Untersuchung ergab, dass die Überleitung des Abwassers nach Düben günstiger ist.

Quelle: Nico Fliegner

Abwasser muss schließlich bis Ende 2015 entsprechend der EU-Wasserrahmenrichtlinie entsorgt werden, will man nicht empfindliche Bußgelder riskieren. Die Zeit drängt also. "Bis Dezember wollen wir die Genehmigungsplanung, mit der wir dann exakte Zahlen wissen, erarbeitet haben", erklärt Lothar Schneider. Er ist parteiloser Bürgermeister der Gemeinde, die außer in den Ortsteilen Kossa, Authausen, Pressel, Durchwehna und Görschlitz die Abwasserentsorgung noch in eigener Regie organisiert und keine Anschlussbeiträge erhebt. Rund eine Million Euro hat die Gemeinde vorsorglich für die anstehenden Investitionen ins Abwasser in den schon beschlossenen Haushalt 2015 eingestellt.

Bei einer Variantenuntersuchung hatte sich zuvor die Überleitung nach Bad Düben gegenüber dem Neubau oder der Sanierung der Kläranlage in Laußig als die günstigste Variante erwiesen. Das Abwasser von Gruna fließt weiterhin bis Laußig. Von hier geht es nun via Pristäblich nach Bad Düben, wozu die bestehende Druckleitung zwischen Laußig und Pristäblich in andere Richtung genutzt werden muss. Neu gebaut werden muss dann auch noch die Leitung zwischen Pristäblich und Bad Düben, die entlang des Radweges in die Erde kommen soll. Das Zeitfenster ist knapp, der Bau noch 2015 machbar, schätzt Schneider ein. Im Frühjahr soll ausgeschrieben, im Sommer gebaut werden.

Inwieweit sich die derzeitige Abwassergebühr von 4,06 Euro je Kubikmeter ändert, darüber, so Schneider, lasse sich derzeit keine verlässliche Prognose abgeben. Mit Baubeginn werden diese Zahlen jedoch vorliegen. Die Einwohner werden so schnell wie möglich in einer separaten Versammlung informiert. Das Thema steht morgen auf der Tagesordnung der Versammlung der Abwassergruppe Dübener Heide. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im Verwaltungsraum Kläranlage Altenhof.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.11.2014
Ilka Fischer

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