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Bad Düben Laußig muss Millionen in alte Kanäle stecken
Region Bad Düben Laußig muss Millionen in alte Kanäle stecken
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13:57 19.05.2015

Damit kann die Kommune, die in den drei genannten Ortsteilen die Abwasserentsorgung in eigener Regie organisiert, dann auch hier entsprechend der EU-Wasserrahmenrichtlinie die anfallenden Abwässer entsorgen. Geschieht das nicht, drohen ab 2016 drakonische Strafzahlungen, die die Landgemeinde verhindern will.

"Das Ziel bleibt ambitioniert. Doch die Genehmigungsplanung ist inzwischen fertig", sagt Laußigs Bürgermeister Lothar Schneider (parteilos). Er erwartet in diesen Tagen vom Landratsamt die wasserrechtliche Genehmigung. Dabei sei ihm aber schon signalisiert worden, dass die Untere Wasserbehörde im Landratsamt als Auflage die Sanierung der Kanäle in Laußig bis 2018 einfordert. "Das kostet rund 1,2 Millionen Euro", hat Schneider die Kosten schon mal überschlagen. Und damit in etwa genau so viel wie die in diesem Jahr anstehenden Arbeiten.

Gebaut wird zunächst in drei Abschnitten. Im ersten wird die Leitung zwischen Pristäblich und Bad Düben errichtet, im zweiten folgt, in Zusammenarbeit mit dem Wasserversorgungsverband Eilenburg-Wurzen, der Abschnitt zwischen Pristäblich und Laußig. In einem dritten Bauabschnitt wird dann die verschlissene Kläranlage in Laußig durch eine Pumpstation ersetzt.

Bis Ende des Jahres, so hofft der Bürgermeister, soll alles fertig sein. Von der Pumpstation Laußig gelangt dann das Abwasser der drei Ortsteile - das Grunaer Abwasser fließt durch den bestehenden Kanal bis nach Laußig - zur EU-konformen Entsorgung nach Bad Düben.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.04.2015
Von Ilka Fischer

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