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Bad Düben Maler Horst Weber
Region Bad Düben Maler Horst Weber
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22:38 07.06.2010
Ausstellungseröffnung im Galerie-Café Tornau Quelle: Heike Nyari
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Tornau

Der Achtundsiebzigjährige ist bereits zum zweiten mal mit einer Vernissage im Heidedorf zu erleben.

„Seine Bilder sind so liebenswert, wie sein Charakter", lobte Porträtmalerin Helga Plötner aus Gräfenhainichen Webers Werke. Auch Karl-Heinz Siegmund aus Eilenburg kann sich mit den Gemälden des Schwemsalers anfreunden. „Ich kenne Horst und seine realistische farbenfrohe Malerei seit etwa acht Jahren, erzählt der Muldestädter, der selbst künstlerisch tätig ist. Von Beruf Zeichenlehrer gehört der Dreiundsiebzigjährige zu den Sonntagsmalern um Volker Pohlenz und er leitet selbst eine Aquarellmalgruppe bei der Volkshochschule.

Tornau. In gemütlicher Caféhausatmosphäre begrüßte Ortsbürgermeister Enrico Schilling aus Tornau am Heidesonntag viele Gäste zur Ausstellungseröffnung. Die Wände zierten Bilder des Malers Horst Weber aus Schwemsal. Der Achtundsiebzigjährige ist bereits zum zweiten mal mit einer Vernissage im Heidedorf zu erleben.

Doch zurück zu Weber, der 1931 in Leipzig geboren wurde und in den Nachkriegsjahren Dekorationsmaler lernte. Des weiteren nahm er Zeichenunterricht in der Volkshochschule. Weber: „Schon als Kind war er der Malerei verfallen, doch erst, seit dem ich Rentner bin, kann ich mich meiner Leidenschaft so richtig hingeben".

Bad Düben und die Dübener Heide waren für ihn immer eine zweite Heimat, da die Familie viel Zeit auf ihrem Wochenendgrundstück im Ortsteil Alaunwerk verbrachte. Nach der Wende baute er um und zog hinaus aus der Großstadt hinein ins Grüne. Sein Haus am Stadtrand von Bad Düben unweit der Waldschänke steht jedoch schon auf anhaltischem Gebiet, weshalb er offiziell zu Schwemsal zählt.

Die Lieblingsmotive des Künstlers liegen also direkt vor der Haustür. Auf der einen Seite breitet sich die Dübener Heide aus und auf der anderen liegen das imposante Rote Ufer und die Muldeauenlandschaft. Mehrere Stadtansichten Bad Dübens erfreuen ebenso wie abwechslungsreiche Natur jeder Jahreszeit. Aber auch Schloss Hartenfels, die Dresdner Frauenkirche, der Kölner Dom und einige Stilleben sind zu sehen.

Günter Hildebrandt gefallen die Bilder gut. „Die Tierbilder Webers sind nicht so mein Fall, aber die Landschaften finde ich hinreißend", so der Söllichauer. Bernd Garbe aus Tornau stellte 2008 im Galerie-Café aus und zeigte sich von Webers Werken beeindruckt. „Er ist ein Maler ohne Berührungsängste", stellte er fest und bezeichnet den Schwemsaler als lebensfrohen Menschen, was in den prachtvollen Farben zum Ausdruck kommt.

Für die musikalische Umrahmung der Vernissage sorgte Kevin Schlaphorst aus Tornau. Der zehnjährige Bursche erfreute mit Violinenspiel und Schilling meinte auffordernd: „Wir sind ein interaktives Café, was bedeutet, dass sie mitsingen dürfen, wenn Kevin spielt".

Heike Nyari

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