Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Bad Düben Malerin Rita Weber und warum sie der Wald so sehr inspiriert
Region Bad Düben Malerin Rita Weber und warum sie der Wald so sehr inspiriert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:00 22.02.2010
Rita Weber (Mitte) hat eine neue Bilderausstellung in Bad Düben. Quelle: Nico Fliegner
Anzeige
Bad Düben

Die Bad Dübener Künstlerin stellt darin vor allem Bilder mit ihrem Lieblingsmotiv aus – dem Wald. Weber wohnt in einer waldreichen Gegend, weiß wie Licht und Schatten in den vier Jahreszeiten mit den Bäumen spielen. Davon inspiriert, brachte sie ganz wundervolle Bilder hervor. „Wie die Sonne Waldwege durchflutet – das kann nur Rita so gut malen“, sagte Andrea Helfer-Thiemecke, die dem Weberschen Zirkel in Bad Düben seit 2003 angehört, über die Bilder. „Sie macht das ganz wunderbar, gibt uns viele Tipps“, lobte sie Weber, die auf der Vernissage von Enkeltochter Tina Arloth musikalisch unterstützt wurde.

Dabei war Helfer-Thiemecke nicht die einzige am Sonntag aus der Künstler-Schmiede der Malerin, die voll des Lobes war. Die Glückwünsche von Freunden und Bekannten wollten gar nicht enden. Rita Weber, 1940 in Pommern geboren und in Oelsnitz aufgewachsen, wurde mit Blumen geradezu überhäuft. Künstler-Freundin Heidi Oberländer würdigte in einer Laudatio ihr bisheriges Schaffen, sprach von „meisterhaften Techniken“ und Landschaften, „die fabelhaft in Szene gesetzt“ wurden.

„Da sieht man erstmal, wie schön die Dübener Heide ist“, sagte Emil Gaber aus Bad Düben zu den Bildern. „Ich bewundere, wie sie das alles schafft“, erzählte Margitta Gajowski-Bomsdorf aus Bad Düben. Die Verwendung von bestimmten Farben sei bemerkenswert.

Rita Webers Weg zur professionellen Malerin war lang. Schon als Kind zeigte sie Talent, wurde von einem Oelsnitzer Maler gefördert, lernte dann den Beruf der technischen Zeichnerin. Sie war unter anderem bei Heidemaler Wolfgang Köppe in Schule und nahm später ein Fernstudium an einer Akademie in Hamburg auf. Mit der Wende wurde sie dann einer breiten Öffentlichkeit bekannt, kann auf über 20 Ausstellungen in der Region zurückblicken. Zum zweiten Mal stellt sie nun im Burgmuseum aus, dankte der Stadt und Museumsleitung. „Es ist schön, in so einem Rahmen ausstellen zu können“, sagte sie. Ihre Motive entnehme sie meistens der Natur. „Ich bin immer wieder fasziniert vom Wald“, so die Künstlerin. „Licht und Schatten sind die liebsten Motive, die ich male. Deshalb habe ich diese Ausstellung auch so benannt.“ Weber stellt allerdings auch Bilder mit Blumen aus. Im Winter wähle sie Motive bekannter Meister aus, male sie in veränderter Form nach. Die Bilder von Rita Weber können übrigens nicht nur im Landschaftsmuseum in Bad Düben besichtigt, sondern auch käuflich erworben werden. Der Kontakt zur Malerin kann über das Museum geknüpft werden.

Nico Fliegner

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der lange Winter fordert in der Tierwelt seine Opfer. Besonders betroffen sind unter dem dicken Eis der hiesigen Gewässer mehrere Fischarten. An der Alten Mulde am Bad Dübener Altenhof bestätigten sich nun die Sorgen der Angler: Mitglieder der Schnaditzer Ortsgruppe des Deutschen Anglerverbands (DAV) entdeckten bei einem Arbeitseinsatz am Wochenende massenhaft verendete Fische.

21.02.2010

  Laußig. Schüler lesen für Schüler aus ihrem Lieblingsbuch, so hatte die Zukunftswerkstatt Dübener Heide Kinder zur Lesenacht beim ersten Literarischer Abend eingeladen.

21.02.2010

Vor 20 Jahren gab es den ersten Grünen Tisch in Bad Düben (wir berichteten), der gegen den geplanten Braunkohleabbau in der Dübener Heide mobil machte. Die Vertreter dieser Bürgerbewegung gründeten dann am 30. März 1990 den Verein Dübener Heide neu.

19.02.2010
Anzeige