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Marathonis schlagen eine Hitzeschlacht

Marathonis schlagen eine Hitzeschlacht

Thomas Voland vom VfL Eilenburg und Vorjahressiegerin Bärbel Hempel vom ESV Lok Döbeln waren am Wochenende die herausragenden Läufer des 22. Zwei-Tage-Marathons Eilenburg-Pressel-Eilenburg.

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Die Sieger Bärbel Hempel aus Döbeln und Thomas Voland vom VfL Eilenburg.

Quelle: Thomas Jentzsch

Eilenburg/Pressel. Insgesamt freuten sich die Organisatoren vom Eilenburger Marathonverein über 84 Teilnehmer, die in fünf Wettbewerben an den Start gingen.

Vor allem die tropischen Temperaturen von 30 Grad Celsius und mehr waren für die 29 Marathonis und 35 Läufer, die die halbe Distanz in Angriff genommen hatten, die größte Herausforderung. Die Entscheidung, den Start für den zweiten Teil der Strecke am Sonntag um eine Stunde auf 9 Uhr vorzuverlegen, wurde von den Athleten mit Wohlwollen aufgenommen. Zudem versorgten auf der reichlich 21 Kilometer langen Strecke fünf Verpflegungspunkte die Läuferinnen und Läufer mit Erfrischungsgetränken. Von der Hitze scheinbar unbeeindruckt zeigte sich der Gesamtsieger bei den Männern Thomas Voland.

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Eilenburg/Pressel. Thomas Voland vom VfL Eilenburg und Vorjahressiegerin Bärbel Hempel vom ESV Lok Döbeln waren am Wochenende die herausragenden Läufer des 22. Zwei-Tage-Marathons Eilenburg-Pressel-Eilenburg. Insgesamt gingen 84 Teilnehmer in fünf Wettbewerben an den Start.

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Wie auch Bärbel Hempel bei den Frauen legte der in der M 40 für den VfL Eilenburg startende Voland bereits am ersten Tag die Grundlage für den Marathonerfolg. Mit einem Vorsprung von über drei Minuten erreichte er als Erster nach einer Stunde, 24 Minuten und 30 Sekunden das Ziel in Pressel und hatte seinen ärgsten Widersacher, den Vorjahreszweiten Rico Barcik, klar distanziert. Während Voland nach der ersten Tagesetappe durchs Ziel lief, als sei er gerade gestartet, erreichte der Zweite Barcik Pressel sichtlich von der Hitze gezeichnet. Gestern trat der für den SV Klitzschen laufende Barcik nicht wieder an. „Heute lief es bei mir richtig gut", berichtete Voland wenige Sekunden nach seinem Einlauf in Pressel. Schon nach sechs Kilometern hatte er sich vom Rest des Feldes etwas abgesetzt. „Eigentlich wollte ich in einer Gruppe laufen, aber als Barcik nach zirka vier Kilometern abreißen ließ, habe ich mein Tempo durchgezogen", erzählte er seinen Freunden. Dabei hatte er an der letzten Verpflegungsstelle sogar etwas Pech, denn er griff an den Wasserbecher, der ihm gereicht wurde, vorbei.

Auch Frauensiegerin Bärbel Hempel (W 45) setzte sich am Sonnabend früh von ihrer ärgsten Konkurrentin Liane Muschler (W 60) ab. Erst am Mittwoch vom Wanderurlaub aus dem Hochgebirge in Österreich zurückgekehrt, war die Döbelnerin vor dem Start an der Eilenburger Kiesgrube nicht sicher, ob sie ihren Vorjahreserfolg wiederholen würde. „Meine Beine sind etwas schwer", erzählte sie. In Pressel kam sie dann sechseinhalb Minuten früher an als die für SC DHfK Leipzig startende Muschler an. Aber es sei hart gewesen, sagte die Führende nach der Halbmarathondistanz. „Etwa bei Kilometer 17 bin ich richtig eingebrochen. Als ich dann am Verpflegungspunkt ein Plakat sah, auf dem stand: ,Fußball spielen kann jeder, laufen aber nur die Besten‘, lief es bei mir wieder besser", so die nun zweimalige Gesamtsiegern. Denn gestern ließ sie sich wie auch Voland bei den Männern den Triumph nicht mehr streitig machen. Cheforganisator Helmut Fehre war gestern zufrieden, dass alle Starter wohlbehalten das Ziel erreichten. „Es war richtig, dass die meisten heute bei diesen Temperaturen das Gas etwas rausgenommen haben."

Thomas Steingen

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