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Mehrere Millionen Euro fließen in Naturschutzgroßprojekt

Mehrere Millionen Euro fließen in Naturschutzgroßprojekt

In das Naturschutzgroßprojekt Presseler Heidewald- und Moorgebiet sind bisher über 2,2 Millionen Euro in Biotopmaßnahmen investiert worden. Das teilten das Landratsamt Nordsachsen und der Zweckverband Presseler Heidewald- und Moorgebiet mit.

Nordsachsen. Die Gelder flossen unter anderem in die Sanierung von Teichen, begradigten Gewässerläufen und in die Umwandlung von Kiefernwäldern in einheimische Buchen- und Eichenwälder. „Erfreulicherweise konnten diese Maßnahmen ansässige Firmen umsetzen, was auch ein nicht zu verachtender Wirtschaftsfaktor ist“, sagte Roland Krönert vom Zweckverband.

Um Flächen in dem Naturgebiet, das als besonders sensibel gilt, nachhaltig zu erhalten und zu schützen, hat der Zweckverband in den vergangenen Jahren umfangreiche Grundstückskäufe abgewickelt. Für den Grunderwerb wurden nach Verbandsangaben etwa 1,8 Millionen Euro für 320 Hektar Grünland, Acker oder Waldflächen verbraucht. Insgesamt wurde das Naturschutzgroßprojekt vom Bundesamt für Naturschutz und vom Freistaat Sachsen mit der Gesamtsumme von 6,2 Millionen Euro gefördert. Damit geht mit heutigem Tag eine 14-jährige Projektlaufzeit zu Ende. Im Freistaat Sachsen gibt es insgesamt nur  vier solcher Naturschutzgroßprojekte.

In den nächsten Jahren will der Verband die noch offenen Biotopmaßnahmen über die Richtlinie „Natürliches Erbe  des Freistaates Sachsen“ beantragen und umsetzen. „Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der ansässigen Landwirtschaft über beanspruchten Flächen gibt es nunmehr eine Vereinbarung mit den Betrieben“, erklärte Krönert weiter. Diese sehe vor, dass nicht alle Zweckverbandsflächen renaturiert werden müssten, sondern dass auch Landwirtschaft weiterhin zulässig sei. Denn „auch unsere Landwirtschaftsbetriebe stellen im ländlichen Raum wertvolle Arbeitsplätze bereit, die nicht gefährdet werden dürfen“, geht aus einer Mitteilung des Landratsamtes hervor.

Naturparkleiter Thomas Klepel konstatierte hinsichtlich des Besucherlenkungskonzeptes für das Gebiet, dass bei der Beschilderung von Wanderwegen Nachholbedarf bestehe. Hier soll im nächsten Jahr verstärkt daran gearbeitet werden, so Klepel weiter. Nordsachsens Landrat Michael Czupalla (CDU) sicherte unterdessen bei der Finanzierung Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung des Kreises zu.

Nico Fliegner

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