Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Bad Düben Millionen-Projekt: Bad Dübens AG Freibad plant die nächsten Schritte
Region Bad Düben Millionen-Projekt: Bad Dübens AG Freibad plant die nächsten Schritte
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:00 30.04.2016
Auch dieser Bereich wird als kritisch gesehen: Am Auslauf der Gustav-Adolf-Straße endet der Radweg abrupt, ein sicheres Überqueren ist nicht möglich. Quelle: privat
Anzeige
Bad Düben

Im aktuellen Haushalt der Stadt Bad Düben ist eine extra Haushaltsstelle im Bereich Infrastruktur für die Verbesserung der Situation bei den Rad- und Fußwegen ausgeschrieben. Was genau gemacht wird, steht aber noch nicht fest. „Wir werden uns mit Bauamtsleiterin Heike Dietzsch aber bald zusammensetzen, um die Maßnahmen, die angeschoben werden sollen, abzusprechen“, sagt Michael Seidel (SPD) von der AG Radwege. „Eigentlich wollten wir schon viel weiter sein“, räumte er ein. Passiert sei bisher nicht viel, weil die Verwaltung mit den Großprojekten Freibad-Sanierung und Stadtumbau-Ost zunächst die von Fördermitteln abhängigen Maßnahmen begleiten müsste.

Die zeitweilig wirkende Arbeitsgruppe Rad hatte der Stadtrat vor einem Jahr gegründet, Problempunkte und Gefahrenstellen bei Fuß- und Radwegen benannt und Lösungsvorschläge erarbeitet. Angedacht sind unter anderem Veränderungen in der Beschilderung. Geplant sind zudem Geh- und Radwegverlängerungen beziehungsweise Lückenschluss-Maßnahmen, so wie in der Gustav-Adolf-Straße, Bitterfelder Straße/Abzweig Alaunwerk, Ampelkreuzung Bitterfelder Straße/Friedhofsstraße. Auch die Öffnung von Einbahnstraßen in der Altstadt für den Radverkehr, zum Beispiel in der Baderstraße, ist weiter im Gespräch.

Konkreter, was das weitere Vorgehen betrifft, soll es in der kommenden Woche bei einem Treffen der Arbeitsgruppe Freibad, die ebenfalls seit rund einem Jahr aktiv ist, werden. In dieser Woche waren Vertreter des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Rathaus, um mit der Stadt Details zu den Vergabebedingungen für die bewilligten 2,5-Millionen-Euro-Fördermittel abzusprechen, mit deren Hilfe Bad Düben das Heide-Bad zu einem NaturSportBad umbauen möchte. Praktische Tipps hatten sich Vertreter von Stadt, Stadtrat und Freibad bei einer Tagesfahrt zu ähnlichen Objekten vor zwei Wochen in Immenreuth in Oberfranken und in Heringen in Hessen geholt. Die Dübener waren von den jeweiligen Bürgermeistern empfangen und mit Informationen zu technischen Details und Betriebskosten versorgt worden. „Das Bad in Immenreuth könnten wir hier 1:1 übernehmen. Auch dieses wurde herkömmlich mit Chemie betrieben und 2010 in ein NaturSportBad umgebaut“, so Bad Dübens Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG).

Von Kathrin Kabelitz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wer erinnert sich nicht gern an die sechs Vorstellungen „Die große Dürre“ des Landschaftstheaters in der ehemaligen Dübener Heidekaserne voriges Jahr? Jetzt brodelt die Gerüchteküche: Wird schon an einem neuen Stück gebastelt? Die LVZ begab sich auf Spurensuche.

29.04.2016

Sachsenweit sind die Straftaten im vergangenen Jahr zurückgegangen. Und Eilenburg und Bad Düben schwimmen in diesem Strom mit. Zumindest formell kann Revierleiter Harald Schmich diese Aussage mit einem Rückgang an Delikten um 261 Fälle – 2014 wurden 2455 Straftaten registriert, 2015 waren es 1993 – bestätigen.

29.04.2016

Der Energieversorger EnviaM und seine Tochtergesellschaft Mitgas laden vom 15. August bis zum 9. September Schulklassen zu einem kostenfreien Exkursionstag in Naturschutzzentren, Umweltzentren und Kinderbauernhöfe ein. Da in diesem Jahr Schmetterlingswiesen im Zentrum des Projektes stehen, pflanzten die daran beteiligten Partner gemeinsam die von vielen Arten als Nektarpflanze genutzte Felsenbirne.

29.04.2016
Anzeige