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Müll-Tage in Bad Düben

Müll-Tage in Bad Düben


Bad Düben. Die Kurstadt zeigt sich mal wieder von ihrer schönsten Seite und präsentiert an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet, was sie außer ihren Sehenswürdigkeiten zu bieten hat: Müll ohne Ende.

. Die Sperr-Müll-Saison hat in diesen Tagen Hochkonjunktur. Und während sich so manch ein Hotelier mehr Touristen im eigentlichen Sinn wünscht, bestimmen vielmehr Müll-Touristen das Bild auf den Straßen.

Seit Montag wird wieder fleißig gesammelt – der Sperrmüll in Bad Düben. Doch die Berge türmten sich bereits am Wochenende. Besonders prekär war die Situation Am Schalmweg in der Nähe der Windmühle und in der Hüfnermark. Beide Stadtbereiche haben sich offenbar als feste Sammelplätze für die Sperrmüll-Ablagerung etabliert – obwohl die nicht erlaubt sind. Denn Sammelplätze gibt es offiziell nicht, jeder Bürger ist angehalten, seine ausrangierten Dinge einen Tag vor besagtem Abholtermin vor das eigene Grundstück zu stellen. „Wir haben festgestellt, dass das auch mehr Leute machen als in den letzten Jahren", konstatiert Gabriele Leibnitz, Chefin des Bad Dübener Ordnungsamtes. Doch Unverbesserliche gebe es nach wie vor. „Ich frage mich auch, wo der Müll überall herkommt." Und wieder wird der Verdacht laut: Das sind nicht alles Bad Dübener, die ihren Müll zu den Sammelplätzen karren. Vielmehr sollen es Leute aus umliegenden Dörfern sein, beispielsweise Tornau und Schwemsal.

Stadt und Landratsamt wollen den Zustand der vermüllten Straßen jedenfalls nicht länger billigend in Kauf nehmen. Gestern fanden die ersten Kontrollen statt. „Wir finden alles Mögliche, sogar Kontoauszüge", berichtet Leibnitz. Mitunter ließen sich die Verursacher der Müll-Berge ausfindig machen. Und wer statt Sperrmüll anderen Unrat ablagert und erwischt wird, muss zahlen. „Die Bußgelder bewegen sich zwischen 35 und 100 Euro", sagt Leibnitz. Bezeichnend sei diesmal, dass die Leute alte Fernsehgeräte rausstellen. Die zählen aber nicht zum Sperrmüll. Ebenso nicht Autoreifen oder Kühlschränke, geschweige denn Gartenabfälle. Zum Sperrmüll im klassischen Sinn gehören Möbel, Matratzen, Teppiche, Fußbodenbeläge, Kinderwagen und Spielzeug, Gartengeräte, Koffer und Körbe.

Bis Freitag entsorgt das Eilenburger Unternehmen Remondis noch den Sperrmüll in der Stadt. Und bis Freitag will die Verwaltung auch kontrollieren, wer mit dem Sperrmüll richtig umgeht und wer nicht.

Nico Fliegner

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