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Bad Düben Muldehochwasser: In Nordsachsen "alles im grünen Bereich"
Region Bad Düben Muldehochwasser: In Nordsachsen "alles im grünen Bereich"
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19:15 01.06.2013
Das Wasser der Mulde in Bad Düben steigt. Quelle: Steffen Brost
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Eilenburg/Bad Düben

er. Gegen 19 Uhr lag er bei 4,80 Meter (Alarmstufe 2). Der Pegel in Bad Düben kletterte indes von 5,57 Meter (Alarmstufe 1) um 7 Uhr morgens auf 7,05 Meter gegen 19.15 Uhr (Alarmstufe 3) - die Muldewiesen sind überschwemmt. Zahlreiche Schaulustige suchten die Muldebrücken in den beiden Städten auf, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Derweil sind in Eilenburg Deichläufer zum EInsatz gekommen. Sie haben die Dämme auf ihre Dichtheit kontrolliert.

Der Landkreis hatte bereits am Freitag angesichts des Hochwassers eine operative Gruppe gegründet. Diese kam am Sonnabend Vormittag und am Abend zusammen, mit dabei waren Bürgermeister von Anrainer-Kommunen. Wie Nordsachsens Landrat Michael Czupalla (CDU) am Sonnabend der LVZ sagte, sei "alles im grünen Bereich". In Nordsachsen hätten bis jetzt keine Straßen gesperrt werden müssen. Auch zeichne sich nicht ab, dass Wasser in Städte oder Dörfer fließe, Menschen gar in Gefahr seien. Die Lage entspanne sich weiter. Allerdings sei dies abhängig von der weiteren Wetterlage, so Czupalla. Tagsüber hatte es am Sonnabend in der Eilenburger Region nur vereinzelt Niederschläge gegeben. Man beobachte derzeit vor allem die Wetterlage im Süden Sachsens, um die Lage einschätzen und Rückschlüsse für das weitere Handeln ziehen zu können.

Sie haben Bilder vom Hochwasser entlang der Mulde Eilenburg/Bad Düben gemacht? Schicken Sie diese an bad-dueben@lvz.de

nf

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