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Nach Brand im Sägewerk: Nachbarn, Gemeinde und Unternehmen bieten Hilfe an

Nach Brand im Sägewerk: Nachbarn, Gemeinde und Unternehmen bieten Hilfe an


Görschlitz. Auf dem Gelände des Sägewerkes in Görschlitz laufen die Ermittlungen zur Brandursache auf Hochtouren.

. Bereits am Montag wurde die neue Drehleiter der Feuerwehr Bad Düben angefordert, um Übersichtsaufnahmen von der zerstörten Produktionshalle zu machen. Auch am Dienstag waren Ermittler der Polizeidirektion Westsachsen und des Landeskriminalamtes vor Ort, um nach Spuren zu suchen. Dabei kam unter anderem ein Spürhund zum Einsatz. „Gesicherte Erkenntnisse liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor", sagte Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz auf LVZ-Anfrage.

Unterdessen sitzt der mutmaßliche Brandstifter, ein 44 Jahre alter Mann, bei dem es sich nach Medienberichten um den Bruder des Sägewerk-Besitzers handeln soll, nach wie vor in Untersuchungshaft. Neid soll angeblich das Motiv gewesen sein. Der Mann bestreitet die Tat und hat laut Staatsanwaltschaft Leipzig auch noch keine Aussage gemacht. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft.

Laußigs Bürgermeister Lothar Schneider (parteilos) hat derweil der Inhaberfamilie des Sägewerkes unkomplizierte Hilfe angeboten. Über das Unternehmen Bau- und Haustechnik in Bad Düben sei in der Nacht zu Dienstag ein Spezialkran angefordert worden, um erste Schäden zu beseitigen und das Dach abzutragen. Damit soll nach Angaben der Polizeidirektion Westsachsen die Sicherheit für den Einsatz des Brandmittelspürhundes gewährleistet werden. „Wir können noch nicht viel von der Halle wegräumen, weil die Ermittlungen andauern", sagte Schneider.

Bis Dienstagmorgen waren erneut Kameraden der Feuerwehr im Einsatz. Diesmal hielten die Görschlitzer die Brandwache ab, da nicht auszuschließen war, dass Glutnester aufflammten. Schneider sprach von „großer Solidarität" im Dorf gegenüber der betroffenen Familie und den Einsatzkräften. Letztere seien von der Familie Küster, die auf dem Sägewerk-Gelände wohnt, mit Essen und Getränken versorgt worden.

In Görschlitz brannte am Sonntagabend das Sägewerk ab. Dabei ist ein Schaden von 600.000 Euro entstanden. Mehr 140 Kameraden der Feuerwehren aus mindestens elf umliegenden Orten waren mit 25 Fahrzeugen im Einsatz.

Nico Fliegner

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