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Bad Düben Nach Super-Abi jetzt Studium in Göttingen
Region Bad Düben Nach Super-Abi jetzt Studium in Göttingen
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06:00 16.08.2017
Bad Dübens beste Abiturientin Elisabeth Tan hat die Zusage für ihr Studium bekommen Quelle: Steffen Brost
Bad Düben

Elisabeth Tan ist frisch erholt. Bad Dübens Super-Abiturentin verbrachte gerade ein paar Tage mit Mutti Jing Ling und Schwester Katrin in China, besuchte die Großeltern in Shanghai und Peking. Im Juni legte die 18-Jährige eines der besten Abiture des Eilenburger Martin-Rinckart-Gymnasium hin. Ihr Notendurchschnitt lag rein rechnerisch sogar bei 0,85.

Studien-Zusage kam mitten im Urlaub

Und mitten in den Urlaub in Asien erhielt Elisabeth den Zulassungsbescheid für ihr Studium im Fach Biomedizin an der Georg-August-Universität in Göttingen. Vor der Reise musste sie noch einen Eignungstest an der Uni schreiben. Über 400 junge Frauen und Männer hatten sich für ein Studium im Fach Biomedizin beworben. 40 erhielten letztlich die Zusage. „Ich hatte nach dem Test ein gemischtes Gefühl. Aber jetzt freue ich mich auf den neuen Lebensabschnitt. Ich werde in den nächsten drei Jahren zunächst den Bachelor- und in den zwei darauffolgenden Jahren den Masterabschluss machen. Danach kann ich in Forschungseinrichtungen, Laboren und Instituten arbeiten und beispielsweise an neuen Medikamenten für Krankheiten forschen“, erzählte die Bad Dübenerin.

Viel gelernt in all den Jahren

Jahrelang hatte die Kurstädterin auf dieses Abitur hingearbeitet. Viel lernen in Verbindung mit Entspannung und Freizeit nannte die junge Frau das Geheimnis ihres Erfolges. Das fand sie dabei seit ihrer jüngsten Kindheit beim Gerätturnen. Von Beginn an gehört Elisabeth zu den Besten ihres Vereins TV Blau Gelb 90, belegte bei Wettkämpfen und Meisterschaften immer vordere Plätze. Doch für einen Traum musste die 18-Jährige viele Jahre trainieren. Mitten im Abiturstress schaffte schließlich Elisabeth den großen Coup. Im Mai wurde sie in Chemnitz endlich Turn-Sachsenmeisterin.

Mitte Oktober geht es los

Am 16. Oktober ist der erste Tag an der Universität. Bis dahin hat Elisabeth noch eine Menge vor sich. Es muss eine Wohnung in Göttingen gesucht werden. „Im Studentenwohnheim ist eine Wartezeit von bis zu anderthalb Jahren angekündigt. Entweder ich suche mir so lange eine Wohngemeinschaft oder eine kleine Wohnung“, blickt Elisabeth voraus.

Bis dahin will die 18-Jährige noch regelmäßig zum Turntraining gehen. Da stehen neben dem Jahnturnfest auch noch die Landesliga Ende September auf dem Plan. Dort will sie am Balken und Boden für viele Punkte sorgen und mit ihrem Team ins Liga-Finale einziehen.

Zukunft als Turnerin noch unklar

Wie es danach mit ihrem Lieblingshobby weitergeht, das will Elisabeth in den kommenden Wochen lösen. Denn auch in Göttingen gibt es Turnvereine und selbst an der Universität wird ein Training angeboten. „Ich würde schon gerne weitermachen. Ich brauche ein Hobby, wo ich den Kopf fürs lernen frei bekomme. Außerdem bin ich noch Kampfrichterin. Schon deswegen werde ich häufig die 250 Kilometer nach Bad Düben fahren, um an Wettkämpfen oder bei Kampfrichtereinsätzen dabei zu sein“, hat Elisabeth ihre Zukunft fest im Blick.

Von Steffen Brost

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