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Bad Düben Naturparkfest lockt ins Grüne
Region Bad Düben Naturparkfest lockt ins Grüne
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22:29 03.05.2015
Schwungvoll geht es vor der Naturparkfest-Bühne zu: Die Glitzermädchen der Tanzgruppen Glaucha-Hohenprießnitz sorgen für Stimmung und gute Laune. Quelle: Heike Nyari

Es startete mit Blasmusik und Chorgesang und erfreute mit Tänzen und Kremserfahrten. Der Heidemarkt präsentierte regionale Produkte und altes Handwerk.

 Fast zwei Stunden lang spielten die Musiker der Blasmusikformation des Bundespolizeiorchesters Berlin Blas-, Tanz- und Unterhaltungsmusik und sorgten somit schon mal für einen gewohnt vollen Platz in den Morgenstunden. Ihnen folgten die Herren des Männergesangvereins Authausen, die sich mit ihren Liedern dem Wald, der Heide und der Jagd widmeten. "Wir wollen mit ihnen gemeinsam den Mai an diesem schönen Plätzchen Erde herzlich willkommen heißen", fand Hans Kohlmetz vom Chor einleitende Worte zur Begrüßung.

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Kossa. Einen schöneren Start in den Mai konnten sich die Veranstalter kaum wünschen. Das Naturparkfest an der Friedrichshütte bei Kossa zog am Sonntag Tausende Besucher an.

 Begrüßt wurden die Gäste auch von der Muldekönigin Claudia Köhler und dem Köhlerliesel Cornelia Schörner, die gemeinsam über den Heidemarkt schlenderten. Hier gab es allerhand zu staunen, zu kosten und zu kaufen. Honig vom Imker, Korbwaren von Werner Heßler aus Bad Düben, Fisch aus Wermsdorf, Heidebrand aus Bad Düben, Brot aus Tiefensee und Wild aus Krina. Am Stand von Karl-Heinz Schmelz aus Gräfenhainichen ließ sich Marion Riegel aus Mockrehna mit ihrer Enkelin Lilly nieder. "Wir basteln uns einen Anhänger aus Speckstein und haben somit ein schönes Andenken an den heutigen Tag in der Dübener Heide", erzählte die glückliche Oma. Für die kleine Schwester von Lilly wurde am Nachbarstand ein gelber Teddy gekauft, den Edelgard Sängerlaub aus Priester selbst gehäkelt hat. Sie bot außerdem hübsche Handpuppen, Kindersachen und Glückskäfer an. Beim Klöppeln ließ sie sich von den Gästen über die Schulter schauen. Verschiedene Kräuter gab es bei Kräuterfrau Gabi Schumann aus Schlaitz. Die Gärtnerei Uber aus Authausen hatte passend zur Pflanzzeit neben zahlreichen Stauden für das Blumenbeet auch Tomaten-, Kürbis- und Salatpflanzen im Angebot. "Nun müssen wir uns aber verabschieden", waren sich Cornelia Schörner und Claudia Köhler einig. So gern die Muldekönigin und das Köhlerliesel auch geblieben wären, in Eilenburg wartete ein weiterer Auftritt am Sorbenturm auf sie.

 Mit dem Lied "Es scheint der Mond so hell auf dieser Welt" verabschiedeten sich auch die singenden Männer aus Authausen, deren Stärke sich übrigens auf mittlerweile erfreuliche 25 erhöhte. Wie von Chorleiter Jens-Uwe Weiß zu erfahren war, tritt der Gesangverein auch beim Bad Dübener Stadtfest und beim Löbnitzer Parkfest auf.

 Über viele Auftritte können sich auch die Tanzgruppen Glaucha und Hohenprießnitz freuen. "Bis zu den Sommerferien sind wir jedes Wochenende ausgebucht", erzählte Sybille Bischoff, die die Mädchen gemeinsam mit Nadine Reinhardt trainiert. Insgesamt sorgten die hübschen Mädchen abwechselnd mit der Kapelle Krach bei sieben Darbietungen für Stimmung an der Friedrichshütte.

 Stimmung machte auch die Improvisationstruppe Knall-Theater Leipzig. Wer es jedoch ruhiger wollte, nahm das Angebot einer Kremserfahrt gern an. Diethard Plocinik aus Bad Düben und Roland Pawelke aus Authausen hatten ihre Pferde vorgespannt und zuckelten mit gemütlichen 2 PS jeweils halbstündig durch den maigrünen Wald. Pferde hatte auch Ellen Engel aus Authausen mitgebracht. Für Frieda und Lotta war es ein besonderer Spaß, auf dem Rücken von Shetlandponystute Tante Lieschen ein paar Runden zu drehen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.05.2015

Von Heike Nyari

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