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Bad Düben Neubau in der Bad Dübener Grünstraße: Die meisten Wohnungen sind schon weg
Region Bad Düben Neubau in der Bad Dübener Grünstraße: Die meisten Wohnungen sind schon weg
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10:00 23.03.2017
Im neuen Gebäude für altersgerechtes und barrierefreies Wohnen in der Grünstraße finden Kernbohrungen für die Heizungsanlage statt. Quelle: Steffen Brost
Bad Düben

Trotz der winterbedingten dreiwöchigen Verzögerung bleibt es dabei. Am 1. Juli sollen die 27 Ein- und Zwei-Raum-Wohnungen in Wohnpark Grünstraße bezogen werden können. Investor Mike Kühne äußerte sich jedenfalls gegenüber der LVZ optimistisch, dass dieses Ziel zu halten sei. Die Bauleute würden gute Arbeit leisten, derzeit sogar von 6 bis 20 Uhr.

In dem altersgerechten und barrierefreien Dreigeschosser im Herzen der Kurstadt, für den im November Richtfest war, sind inzwischen die Fenster drin. Die Heizung lief bereits im Probebetrieb. „Im Moment sind wir beim Estrich, aber auch schon beim Sanitär und Innenputz“, so Mike Kühne, der für das 3,5 Millionen-Euro-Projekt mit seiner Frau Simone vor allem nordsächsische Firmen berücksichtigt. So plante das Haus mit Walmdach ein Bad Dübener Architektenbüro, zogen Laußiger den Rohbau hoch. Der Dachstuhl und die Fenster kamen aus Eilenburg, die Balkone aus Löbnitz. Bis Anfang Juli haben nun vor allem noch die Fliesenleger und Maler zu tun. Außerdem muss die Außenanlage errichtet werden.

Obwohl der Mietpreis mit zehn Euro je Quadratmeter kein Schnäppchen ist, können sich die Investoren über mangelnde Nachfrage nicht beklagen. Denn neben der guten Lage überzeugen offensichtlich der Fahrstuhl, die zwei Gemeinschaftsräume sowie die Sicherheit, die ein Notrufsystem geben kann. 24 der insgesamt 27 Wohnungen sind jedenfalls bereits vergeben.

Zu den Wohnungen gehört übrigens auch im Hofbereich ein 20 mal 4 Meter langes Nebengebäude für Fahrräder und Gartenmobiliar. „In den gemeinschaftlichen Abstellflächen“, so Mike Kühne, „wollen wir aber auch noch die zentrale Müllstelle unterbringen.“

Der Bauantrag für dieses Nebengebäude war jetzt nachgereicht worden. Die Mitglieder des Verwaltungsausschusses, die darüber vor Kurzem zu befinden hatten, erteilten dafür einmütig das gemeindliche Einvernehmen.

Von Ilka Fischer

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