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Bad Düben Hortneubau in Bad Düben in der Warteschleife
Region Bad Düben Hortneubau in Bad Düben in der Warteschleife
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00:18 11.07.2018
Blick auf den Schulcampus Bad Düben. Quelle: Nico Fliegner
Bad Düben

Für den Bau des neuen Hortes mit 220 Plätzen auf dem Schulcampus in Bad Düben fehlt immer noch das Startzeichen. Denn nach dem Erhalt der Baugenehmigung im März warten die Mitarbeiter der Bauverwaltung im Rathaus auf die Prüfstatik.

Baustart erst im Oktober

„Wir stehen im engen Kontakt mit den Statikern und drücken aufs Tempo“, versicherte Bauamtsleiter Thomas Brandt. Denn erst, wenn auf den Unterlagen der grüne Stempel für die Statik ist, könne die Ausführungsplanung erfolgen. Danach müsse dann auch noch ausgeschrieben und vergeben werden. „Wir hoffen“, so Thomas Brandt weiter, „dass wir das rund drei Millionen Euro teure Projekt dann im Oktober beginnen können.“

Aber zumindest warm läuft sich die Kurstadt für diesen Baustart schon. Denn in den derzeitigen Sommerferien sollen die Fernwärme- und Elektroleitungen aus dem künftigen Baufeld herausgenommen werden. Die dazu notwendigen Abstimmungen mit den Versorgungsträgern, so Bauamtsmitarbeiterin Christiane Schur, seien bereits Ende Mai erfolgt. In der zweiten Ferienhälfte wird nun umverlegt. Für den im Herbst beginnenden Hortbau selbst wird dann ein reichliches Jahr Bauzeit veranschlagt.

Oberschule bekommt Aufzug

Beim geplanten Aufzug an der Oberschule stellt sich die Sache etwas anders da. Denn auch wenn es erst Mitte 2019 an der Oberschule Bad Düben mit dem Aufzug nach oben gehen soll, mit den Vorbereitungen dafür wollte die Kurstadt eigentlich trotzdem schon in diesem Jahr beginnen. „Konkret“, so Bauamtsleiter Thomas Brandt, „wollten wir die Ferien eigentlich dafür nutzen, um den geforderten zweiten provisorischen Fluchtweg für die Bauphase zu schaffen.“ Doch es würden sich dafür derzeit nur sehr schwer Firmen finden, die diese kleinen Aufträge in den Bereichen Fenster/Türbau und Rohbau übernehmen. Notwendig wird der Fluchtweg im Innenhof, weil für den Bau des Aufzuges die Treppe am östlichen Giebel zeitweise demontiert werden muss, um die entsprechende Baufreiheit für die Gründungsarbeiten und den Bau des Aufzugsschachtes zu schaffen.

Nun werden voraussichtlich die Oktoberferien für die Durchbrüche im Bestandsgebäude genutzt, damit das reichlich 200 000 Euro teure Gesamtvorhaben, das mit Mitteln aus dem Stadtumbau-Programm Ost gefördert wird, dann bis zum Sommer nächsten Jahres wie geplant über die Bühne gehen kann.

Von Ilka Fischer

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