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Neues Bauland in der Hammermühle - Bad Düben macht den Weg frei

Neues Bauland in der Hammermühle - Bad Düben macht den Weg frei

Die Stadt Bad Düben hält an ihren Plänen fest, den Ortsteil Hammermühle städtebaulich so zu ordnen, dass eine Nachverdichtung mit Eigenheimen möglich wird.

Neben dem derzeit in Auslegung befindlichen Bebauungsplan Neue Wittenberger Straße, wo auf einer Fläche, die in etwa zwei Fußballfeldern entspricht, etwa sieben neue Häuser vorstellbar sind, geht es nun auch um einen Bebauungsplan am Hammerweg.

Für dieses Areal hatte die Stadt bereits im April einen Aufstellungsbeschluss beschlossen. Sie musste diesen nun allerdings aufgrund eingegangener Stellungnahmen von Behörden von knapp 10 000 auf 4300 Quadratmeter verkleinern. Damit steht zugleich fest, dass in dem verbleibenden Teilbereich Baurecht für maximal drei Eigenheime geschaffen werden kann. Damit wird der Geltungsbereich des Bebauungsplanes genau auf die Flächen reduziert, die im Flächennutzungsplan als "Wohnbau- fläche in Planung" dargestellt sind. Gleichzeitig wird damit eine Überbauung des östlich angrenzenden Grundstückes ausgeschlossen, das im Flächennutzungsplan als Wald gekennzeichnet ist. Die Umwandlung von Waldflächen sei nicht zielkonform mit raumordnerischen Intuitionen, die im Landesentwicklungsplan und im Regionalplan Westsachsen verankert sind, lautete dazu die Begründung der Behörden.

Für den damit verbliebenen Bereich, für den die Stadträte auf ihrer jüngsten Sitzung den Entwurf des überarbeiteten Bebauungsplanes einmütig billigten, wird nun ein 30 Meter großer Abstand zwischen Bebauung und Waldsaum festgesetzt. Außerdem muss die Stadt zwei Ausgleichsmaßnahmen durchführen. Dabei handelt es sich zum einen um den Abriss der ehemaligen Schnaditzer Sportlergaststätte samt Nebenanlagen wie Lagerräume und Terrasse. Damit kann der Natur eine etwa 230 Quadratmeter große Fläche, die sich zudem im Landschaftsschutzgebiet der Mittleren Mulde, im Überschwemmungsgebiet Mulde sowie innerhalb des Vogelschutzgebietes Vereinigte Mulde befindet, zurückgegeben werden. Zum anderen müssen als Auflage für den 4300 Quadratmeter umfassenden Bebauungsplan nach Maßgabe der Forstbehörde an anderer geeigneter Stelle aufgeforstet werden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.09.2015

Ilka Fischer

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