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Bad Düben Neues Buch "Entlang der Mulde" erschienen
Region Bad Düben Neues Buch "Entlang der Mulde" erschienen
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15:56 02.09.2010
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. Sein neues Buch ist jetzt fertig und liegt in den Buchläden. „Entlang der Mulde – zwischen Eilenburg und Dessau" lautet der Titel.

Dass Böttcher für Geschichte und Geschichten steht, ist bekannt. Zahlreiche Literatur hat er bereits über die Region, insbesondere die Dübener Heide, herausgebracht. Diesmal widmete er sich dem Muldental – und zwar nicht nur jener benannten Region bei Wurzen und Grimma, sondern einem Abschnitt, der die heutigen Landkreise Nordsachsen, Anhalt-Bitterfeld und die kreisfreie Stadt Dessau-Roßlau umfasst. Es geht um die Dörfer und Städte entlang dieses Flussbereichs, ihren Menschen und dem Alltagsleben. Es geht um Traditionen und Besonderheiten.

233 bisher zumeist unveröffentlichte Fotos, vor allem aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, hat Böttcher zusammengetragen. „Viele Bürger haben mir das Material bereit gestellt. Hilfe bekam ich aber auch von den Museen in Eilenburg, Delitzsch und Bitterfeld", erzählt der Heimatfreund, der ebenso auf geschichtliche Details eingeht. So hieß die Mulde 965, als sie erstmals erwähnt wurde, noch Milda und 1118 dann Mulda. Eilenburg sei auf einer Muldeinsel begründet worden und 961 erstmals urkundlich erwähnt – 2011 steht die 1050-Jahr-Feier an. Es geht um die Ileburg, aber auch um die Kirchen und Schlösser mit den Landschaftsanlagen wie jene in Hohenprießnitz und Zschepplin. Die Stadt Bad Düben ist gar mit einer historischen Aufnahme auf dem Titel des Buches gelandet. Im Vordergrund ist die Mulde zu sehen, im Hintergrund die Burg. Böttcher geht im Düben-Abschnitt vor allem darauf ein, wie die einstige Ackerbauernstadt zum Kur- und Erholungsort emporstieg. Des Weiteren spielen die Dörfer zwischen Schwemsal und Muldenstein eine Rolle, Löbnitz und die heutige Goitzsche und was früher dort gewesen war. „Vieles, was heute schon gar nicht mehr existiert, ist enthalten", sagt er und meint vor allem jene Ortschaften, die dem Braunkohletagebau in der DDR zum Opfer fielen. Den Abschluss bilden die Ortschaften um Dessau.

Acht Monate Zeit hat er für die Recherchen benötigt. Viel herumgefahren sei er, hat sich mit Leuten unterhalten und eben jenes beeindruckende Bildmaterial, welches das Buch zu einer lebendigen Lektüre macht, gesammelt. Am 16. September wird er das 128 Seiten umfassende Werk um 17 Uhr im Kreismuseum Bitterfeld das erste Mal öffentlich vorstellen.

Nico Fliegner

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