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Bad Düben Obermühle Bad Düben: Richtfest für Rohbau am 19. Dezember
Region Bad Düben Obermühle Bad Düben: Richtfest für Rohbau am 19. Dezember
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00:20 09.12.2017
Der Bau der Ölmühle auf dem Gelände der Bad Dübener Obermühle geht weiter. Am Mittwoch wurde das Holz für das Fachwerk angeliefert. Am 19. Dezember soll Richtfest sein. Quelle: Steffen Brost
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Bad Düben

Nichts ist mit Winterruhe auf Bad Dübens städtischen Baustellen. Denn an drei wird auch in der kalten Jahreszeit gearbeitet. So sind die Bauarbeiter der Firma Zimmer Hirmer derzeit an der

dabei, das dreigeschossige Gebäude der Schauwerkstätten aufzubauen. Am 19. Dezember soll der Richtkranz über den Rohbau schweben. „Damit“, so Markus Krisch vom Bau- und Bürgeramt der Kurstadt „wird die Kubatur der Schauwerkstätten noch vor dem Jahreswechsel erkennbar sein, auch wenn das Gefache des Fachwerkes dann erst im nächsten Jahr ausgemauert wird.“ Auch wie es weitergeht, steht bereits fest. So haben die Mitglieder des Verwaltungsausschusses am Dienstagabend die Putzarbeiten, die in Abhängigkeit von der Witterung im März/ April erfolgen sollen, an die Firma K + S Bau GmbH für rund 132 000 Euro vergeben. „Die Kosten liegen damit etwas unter dem erwarteten Bereich“, so Markus Krisch.

Eröffnung der Schauwerkstätten im Mai

Keine Nebensache, musste das Projekt, für das ursprünglich 1,5 Millionen Euro veranschlagt worden waren, bereits abgespeckt werden. Obwohl die Stadt auf eine später nachrüstbare Beheizung erst einmal verzichtet, in den Schauwerkstätten keine Innendämmung anbringt, den Ausbau der Seilerei im Dachgeschoss erst einmal verschiebt und damit rund 145 000 Euro spart, summieren sich die Kosten derzeit auf rund 1,7 Millionen Euro. So gab es zwischenzeitlich Nachbesserungen bei den aus denkmalschützerischer Sicht wünschenswerten Fledermausgauben und teueren Dachziegeln. Im Gespräch ist zudem ein zweites Mühlrad, mit der die Mühle wieder wie früher funktionieren könnte. Die Eröffnung der Schauwerkstätten, deren Betrieb der Verein Museumsdorf übernehmen möchte, wird nach wie vor für Mai 2018 angestrebt.

Erneute Probebohrungen auf dem Burgberg

Doch nicht nur an der Obermühle, auch auf zwei anderen Baustellen wird im Winter gearbeitet. Noch vor dem

, wo Ende Januar mit den Abbrucharbeiten begonnen wird, nehmen nämlich die Bauleute ab 11. Dezember den

in ihren Besitz. Die Firma Himmel und Papesch Bauunternehmung wird dann nach den Probebohrungen im Frühjahr nun zunächst noch an weiteren markanten Punkten Beton injizieren. „Wir wollen auf Nummer sicher gehen und auch erst noch nach diesen Werten schauen. Allerdings“, so Markus Krisch, „kann es dieses Mal sofort im Anschluss weiter gehen.“ Wie berichtet, haben sich beim Amtshaus die Spätschäden nach dem Hochwasser 2013 als erheblich größer herausgestellt. So hat das Gebäude, in dem auch das Landschaftsmuseum untergebracht ist, nicht nur im Süden, sondern generell schlechte Gründungsvoraussetzungen. Die kostengünstige Korsett-Technologie funktioniert damit nicht. Daher muss nun auf jeder Etage der Fußboden geöffnet und zu einer Art steifen Platte ertüchtigt werden. Die Kosten verdoppeln sich damit von 720 000 Euro auf etwa 1,3 Millionen Euro. Dass diese Mehrkosten aus dem Hochwasserfonds beglichen werden können, dazu hatte es im November positive Signale aus Dresden gegeben. Jetzt hofft man im Rathaus, dass der nach oben korrigierte Fördermittelbescheid in den nächsten Tagen eintrifft.

Von Ilka Fischer

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