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Bad Düben Olympia in Pressel
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23:00 27.01.2013
Der Presseler Karnevalsverein startet bei der närrischen Olympiade. Quelle: Steffen Brost
Pressel

Zwei Stunden präsentierten sich Elferrat und Tanzgruppen im Schweiße ihres Angesichts bei ihren olympischen Disziplinen. "Da wir allesamt sportliche Typen sind, haben wir uns entschieden in dieser Session ein olympisches Feuerwerk der Spitzenkunst zu entzünden.

Wir haben viel trainiert. Ob es etwas gebracht haben, werden wir sehen. Ich glaube aber, das unser Funkenmariechen Vanessa Völz wohl die einzigste ist, die in ihrer Freizeit in einem Turnverein trainiert. Alle anderen suchen wohl noch nach geeigneten Sportarten", witzelte PKV-Präsident Christian Ott. Über Monate hatten sich die 55 aktiven Mitglieder des Vereins auf ihren ersten Auftritt vorbereitet. Bereits in der vergangenen Wochen präsentierte sich die Presseler Narrenschar im benachbarten Söllichau beim Funkenmariechentreffen und beim Karnevalsumzug. "Wir präsentieren unsere Olympiade in diesem Jahr insgesamt vier mal. Dazu kommen Kinderfasching und unser Tulpensonntagsumzug.

Pressel. Sportliche Höchsleistungen standen bei der närrischen Olympiade des Presseler Karnevalsverein (PKV) am vergangenen Wochenende im Landgasthof auf der  Tagesordnung. Zwei Stunden präsentierten sich Elferrat und Tanzgruppen im Schweiße ihres Angesichts bei ihren olympischen Disziplinen.

Und am Rosenmontag geht es für uns nocheinmal nach Eilenburg, ehe wir am Aschermittwoch den Schlüssel vom Gemeindeamt leider wieder an unseren Bürgermeister abgeben müssen" kündigte Ott an. Natürlich hielten die Presseler Narren auch in dieser Session an liebgewordenen Traditionen fest. Und so begann die Eröffnungsfeier der närrischen Olympiade mit 20-minütiger Verspätung und Fackelläufer Roger Lange. Trainer Axel Schweiß hatte seinen Elferrat in den vergangenen Tagen ausreichend motiviert und trainiert. "Ich erwarte heute viele olympische Spitzenleistungen", forderte der Coach. Alle Elferratsmitglieder präsentierten sich anschließend in verschiedenen Sportarten. Die Krönung: Bodenturnerin Heide Witzka. Im lilafarbenen Kostüm quälte sich Frank Limpius mit Rollen und Sprüngen über die Bodenmatte. An gestreckte Arme und Beine dachte er während seines kurzen Wettkampfdebüts wohl nicht. Da hatte Turnerin Vanessa Völz ihm wohl einiges voraus. "Ich trainiere auch drei mal in der Woche beim Bad Dübener Turnverein. Gesteckte Arme und Beine sind für mich kein Problem", lachte die Achtklässlerin. Der Applaus war beiden sicher.

Und so wechselten sich die Olympiakämpfer bei Schieß-, Synchron-, Fecht- und Ringerwettkämpfen ab. Fast hätte es noch einen olympischen Rekord im Gewichtheben gegeben. Alexander Semmler hatte sich in einem ganz speziellen Borat-Kostüm versteckt und brachte die 500 Kilo zunächst zur Hochstrecke, als im ein Piepmatz erst ins schwanken und dann den Rekord zunichte machte. Nach den sportlichen Höchstleistungen des Elferrates zeigten Garde und Kinder ihr Können und Funkenmariechen Vanessa hatte ihre zweiten Auftritt. Und zum Finale der Olympiade wurde noch ein streng gehütetes Geheimnis gelüftet. Und es gab eine Antwort auf die Frage: Was tragen die Schotten wohl unterm Rock? Nach einer Zugababe lüfteten die beiden Moderatoren Steffi Grieser und Dieter Kläring das Geheimnis: eine bunte Boxershorts.

Steffen Brost

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