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Bad Düben Pellets wärmen jetzt Dübens Sportler
Region Bad Düben Pellets wärmen jetzt Dübens Sportler
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15:56 19.05.2015
Neue Technik: Aus diesen zwei Spezialcontainern, hier beim Aufbau, kommt die Wärme für die Turnhalle in der Durchwehnaer Straße. Quelle: Steffen Brost

Lange Zeit war unklar, ob und wenn ja wie und wann die Heizungsanlage in der Sportstätte modernisiert wird. Jetzt hat die Stadt Nägel mit Köpfen gemacht. Nach einer kurzen Testphase kann die neue Anlage entsprechend der Witterung jederzeit ihren Betrieb aufnehmen.

Die Wärme kommt künftig aus zwei übereinander gestellten Containern, die hinter dem Objekt aufgebaut wurden. "Die Anlage ist und bleibt Eigentum unseres Contracting-Partners Köthen Energie. Wir kommen nur für die Wärme auf, die temperaturabhängig abgenommen wird und in die Anlage der Turnhalle eingespeist wird", sagt Markus Krisch vom Bauamt der Stadt Bad Düben. "Auch wenn das Gebäude noch nicht energetisch saniert ist, verbessern wir die Ökobilanz deutlich." Nach einem Jahr weiß die Stadt, welche Kosten entstehen. "Wir erhoffen uns dadurch eine deutliche Kosteneinsparung", so der stellvertretende Bauamtschef weiter.

Rückblick: Jahrelang bezog die Stadt als Eigentümerin der Turnhalle Fernwärme aus dem Nahwärmenetz des Unternehmens Favorit. Das trieb die Kosten enorm in die Höhe, zumal, wie erwähnt, das Gebäude nicht energetisch saniert ist. Die Lieferung wurde im Juni eingestellt, da auch die Bundespolizeiabteilung, ebenfalls Favorit-Kunde, jetzt über eine eigene Wärmeversorgung verfügt. Ursprünglich sollte die Turnhalle an die Bundespolizei-Liegenschaft angeschlossen werden. Doch man entschied sich wegen der zu hohen Investitionskosten - Leitungen hätten verlegt werden müssen - dagegen. Ein Planungsbüro prüfte daraufhin Versorgungsvarianten und offerierte die Pellets-Möglichkeit.

Der Bad Dübener Stadtrat stimmte bereits zu Jahresbeginn einem entsprechenden Versorgungsvertrag mit Köthen Energie zu. Die Vertragsdauer wurde vorerst auf zehn Jahre festgelegt. Als Alternative stand auch eine Vertragsdauer von 15 Jahren zur Debatte. Doch da man heute noch nicht weiß, wie lange die Turnhalle genutzt wird, entschied sich der Stadtrat für eine kürzere Laufzeit. Mit der neuen Anlage sollen rund 8000 Euro im Jahr eingespart werden. Zum Vergleich: Die Fernwärme kostete die Stadt alljährlich rund 29 000 Euro.

Die Vereine, die jede Woche mit bis zu 600 kleinen und großen Sportlern die abgelegene Halle nutzen, können vorerst aufatmen - das Objekt bleibt erhalten. Denn die anderen Sporthallen im Windmühlenweg und am Kirchplatz sind zurzeit mehr als 80 Prozent ausgelastet.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.09.2013

Steffen Brost

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